„Richterbund begrüßt Pläne für bessere Qualifikation von Gutachtern“

„Der Deutsche Richterbund (DRB) begrüßt den Gesetzentwurf des Bundesjustizministers, mit dem die Qualifikation von Gutachtern in familienrechtlichen Verfahren verbessert werden soll.

„Es ist richtig, dass der Gesetzgeber jetzt klare Vorgaben macht“, sagt DRB-Präsidiumsmitglied Joachim Lüblinghoff. Bisher müssten Gutachter keine bestimmte Qualifikation nachweisen, um familienpsychologische Gutachten zu erstellen. „Der Deutsche Richterbund dringt seit langem darauf, dass der Gesetzgeber das ändert“, betont Lüblinghoff.

Jedes Jahr werden nach Angaben des DRB bis zu 10.000 Gutachten in familiengerichtlichen Verfahren erstellt. „Nach den Erfahrungen aus der Praxis weisen bis zu zehn Prozent der Gutachter keine hinreichende berufliche Qualifikation auf. Das bedeutet: Jährlich könnten bis zu 1000 Gutachten fehlerhaft sein“, erklärt Lüblinghoff.

Dem Gesetzentwurf zufolge müssen Sachverständige künftig etwa eine psychologische, medizinische oder pädagogische Berufsqualifikation nachweisen.“

Quelle / gesamter Artikel: Deutscher Richterbund e. V.
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