„Feministin über Väter: „Papa-Bashing sorgt für Lacher““

„… Väter sind keine Mütter zweiter Klasse. Das heutige Vaterbild gleicht häufig einer Karikatur. Neben der Mama-Huldigung sorgt ironisches Papa-Bashing immer noch für sichere Lacher.

[…]

Liegen die Hindernisse für eine „neue Väterlichkeit“ nicht vor allem in der Gesellschaft und in den Betrieben?

Klar, es geht keineswegs nur um Mütter, die Erziehungsfragen allein entscheiden wollen. Nicht wenige Väter werden blockiert von sturen Chefs, die Kind und Karriere für unvereinbar halten. Aber einem Kind kann einfach nichts Besseres passieren als ein Vater, der Verantwortung übernimmt und nicht bloß Aufgaben.

[…]

Auffällig in Ihrem Buch ist Ihr Verständnis für Scheidungsväter – das ist für Feministinnen ungewöhnlich.

[…]

Die meisten Scheidungskinder wachsen bei ihren Müttern auf und sehen die Väter nur an den Wochenenden, in den Ferien oder noch ­seltener. Und das liegt nicht immer an den Vätern. Ich möchte einem gängigen Vorurteil wider­sprechen: Nicht alle Väter, die getrennt von ihren ­Kindern ­leben, weil die Beziehung zur Mutter gescheitert ist, haben diese zu­sätzliche Trennung ­gesucht. Sie haben sie in Kauf genommen. …“

Quelle / gesamter Interview: taz
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