„Von Vize-Moms und Step-Muddis“

„… Wird von einer Stiefmutter mehr erwartet als von einem Stiefvater?

Der Stievvater wird am allgemeinen Männerbild gemessen, was ja, seien wir ehrlich, nicht so viel verlangt. Da reicht es schon, wenn er mit einer anderen Frau und deren Kindern zusammenzieht und das wird schon positiv gesehen, „ah, der rettende Engel“. Während man von der Frau erwartet und sie auch selbst denkt, sie müsse eine Ersatzmutter sein, und das überfordert viele.

Das Scheidungsrecht privilegiert die „Ex“ und benachteiligt die „Next“. Warum?

Das deutsche Familienrecht ist in großen Teilen völlig veraltet. Das Scheidungsrecht vor 1977 basierte auf der Hausfrauenehe – die Frau kümmerte sich um die Kinder, der Mann arbeitete. Wer betrog (als Mann), zahlte oder, wenn die die Frau war, bekam nichts. Die Hausfrauenehe hat man 1977 im Zuge der Emanzipation zur Partnerschaftsehe geändert. Bei der Scheidung gibt es keine Schuldzuschreibung mehr.

Das ist doch gut.

Ja, sicher. Aber in Sachen Kinder herrscht noch der Modus „Hausfrauenehe“. Zu 90 Prozent lebt das Kind bei der Mutter, selbst wenn der Vater das Kind haben möchte. Es gibt in Deutschland zudem kein gesetzlich festgeschriebenes Wechselmodell, sondern das „Residenzmodell“, das heißt, die Kinder leben fest bei einem Elternteil – der Mutter, und die hat umfangreiche Rechte, der Mann muss sich quasi fügen und zahlen. …“

Quelle / gesamtes Interview: Die Welt
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