„Trennungskinder: Nicht nur Sache der Väter“

Nachfolgend eine etwas ältere interessante Meldung aus der Schweiz:

„… Der Weg allein war, falls die Eltern nicht sehr nahe beieinander wohnen, sowieso schon anstrengend: Tram oder Autofahren, umsteigen und laufen, alles immer mit dem ganzen Gepäck. Hinzu kommen der Abschied und die Umstellung vom einen Elternteil auf den andern. Ein Urteil, welches Ende letzten Jahres in Kraft getreten ist, vertritt eine andere Haltung. Der Vater hatte zuvor gegen die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) prozessiert. Nachdem die Kindsmutter 2011 in einen anderen Kanton gezogen war, wurde festgelegt, dass «die Zuführung des Kindes durch die Eltern wechselweise zu erfolgen habe».

Im Sommer des letzten Jahres entschied die Kesb dann, dass der Vater beide Wege zu bewerkstelligen habe. Begründung erfolgte keine. Nachforschungen ergaben, dass die Kesb einzig die Kindsmutter angefragt hatte, wie die Übergabe zu erfolgen habe; der Vater wurde nicht befragt. Daraufhin ergriff er die Rechtsmittel. Das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom letzten November gab ihm dann auch recht. …“

Quelle / gesamter Artikel: NZZ
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