„Das Geschäft mit den Erziehungshilfen für Jugendliche“

„… Zwischen 500 bis 700 Jugendliche aus Deutschland sind zurzeit in Frankreich, Polen, Portugal oder Ungarn untergebracht, wenn die Möglichkeiten der Hilfe zu Hause – beispielsweise ein neuer Versuch in einem andere Heim oder einer Wohngruppe – erschöpft waren. Im Schnitt bleiben die Jugendlichen dann 18 Monate in der Einzelbetreuung, einige sogar Jahre. Nun ist die Frage zu klären: Wer schaut noch richtig hin, wenn eine solches Projekt im In- oder Ausland einmal angelaufen ist? Eine längst bekannte Gesetzeslücke steht nun wieder zur Diskussion: Die Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen, Ute Schäfer (SPD), bringt es auf den Punkt:

„Das Sozialgesetzbuch 8, ein Bundesgesetz, sieht keine gezielten Kontrollen für Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Ausland vor. Das ist ein Manko. Das muss dringend geheilt werden. Wir brauchen eine bessere Kontrolle im Inland und im Ausland. Wir brauchen auch die Möglichkeit, dass wir unangemeldet Besuche machen können und nicht nur anlassbezogen. ‚Wir‘ damit meine ich jetzt allerdings die Landesjugendämter, die das wahrnehmen, brauchen Standards, sowohl im Inland als auch im Ausland.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: Deutschlandfunk
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