„Betreuungsgeld: Unzeitgemäße „Herdprämie“ oder sinnvolle Familienleistung?“

Nach wie vor erschließt sich uns nicht, aus welchem Grund die Lebens- und Familienzeit mit den eigenen Kindern eine Diskriminierung und Fremdbetreuung die einzig kindgerechte Lebenswirklichkeit darstellen sollen:

Über 455.000 Eltern erhalten in Deutschland derzeit das als „Herdprämie“ verspottete Betreuungsgeld – und das eventuell zu Unrecht. Heute entscheidet das Bundesverfassungsgericht, ob die staatliche Leistung mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

[…]

Der Hamburger Senat hatte vor zwei Jahren Klage gegen das Betreuungsgeld eingereicht. Die Landesregierung kritisiert, dass der Bund das Betreuungsgeldgesetz gar nicht hätte beschließen dürfen. Das sei Ländersache. Mit ihrem Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht wollen die Hanseaten das Gesetz nun zu Fall bringen. Das Betreuungsgeld führe vor allem dazu, dass Frauen „am Herd“ bleiben und auf eine Erwerbstätigkeit verzichten. Traditionelle Rollenmuster würden gefördert, sagte die Hamburger Vertreterin Margarete Schuler-Harms in der Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht. Das Grundgesetz habe jedoch die Gleichberechtigung von Mann und Frau zum Ziel. …“

Quelle / gesamter Artikel: Bayerischer Rundfunk
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