„Kinderrechte stehen in Deutschland oft an letzter Stelle“

„… Sebastian Sedlmayr, Leiter der Abteilung Kinderrechte und Bildung bei Unicef Deutschland, erkennt wichtige Fortschritte bei der Umsetzung der Kinderrechte an, sieht aber auch noch große Lücken. Unicef beurteilt Deutschland beim Kinderschutz mit der Note Zwei-plus, bei der Förderung von Kindern mit einer Drei und bei der Beteiligung von Kindern mit einer Vier. Sedlmayr übt harte Kritik: „Kinderrechte sind zu wenig bekannt und stehen bei wichtigen Entscheidungen in Politik und Gesellschaft oft an letzter Stelle.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: T-Online
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Terminhinweis 21. 10. Erfurt: „Bindungsverhalten von Kindern psychisch erkrankter Eltern“

„Am 21.Oktober 2015, 9.30 – 16.00 Uhr bieten die Erfurter Seelensteine allen Interessierten Informationen zu Belastungen, Bewältigungsstrategien und Bindungsverhalten von Kindern psychisch erkrankter Eltern.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages erfahren mehr über die Situation der betroffenen Kinder und erhalten Erkenntnisse aus der Medizin, Bindungsforschung und Sozialpsychiatrie. Spezialisierte Fachleute der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen aus dem Bereich der Arbeit mit Kindern betroffener Familien stellen Ihre Konzepte vor und verbinden u.a. Theorie und Praxis in kleinen Workshops.

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„Familien – Geschacher“

„… Es ist also eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit innerhalb der Eltern, dass dieses Geld auch weiterhin genau für die gleiche Gruppe Eltern ausgegeben wird, anstatt erneut Eltern gegen Eltern auszuspielen. Die viel geforderte Beendigung ideologischer Debatten über das richtige Familienleben wird nicht dadurch erreicht, dass man diese immer wieder fordert, sondern indem man Eltern, egal wie sie ihr Familienleben gestalten, auch gleichwertig fördert.

Es lohnt dafür in alten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes zu stöbern, das ja immer wieder Urteile zugunsten von Familien fällt, die dann aber in Schubladen vergilben, weil sie niemand umsetzt. Wie etwa das sogenannte Kinderbetreuungsurteil vom 10. November 1998 (BVerfG 99,216), das den Familien nicht nur die Wahlfreiheit bei der Ausgestaltung ihres Familienlebens zusicherte, sondern den Staat dazu verpflichtete, alle Entscheidung der Eltern „in ihren tatsächlichen Voraussetzungen“ zu fördern.

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Jesper Juul zum Betreuungsgeld: „Die Debatte ist nicht ehrlich“

„… Unsere historischen Erfahrungen mit Kindern, die in ideologisch konformen Tageseinrichtungen großgezogen wurden, ist nicht gerade vielversprechend – um nicht zu sagen beängstigend.

Deutschland und andere europäische Länder schaffen immer mehr Krippen für Kleinkinder, weil immer mehr Eltern berufstätig sein wollen oder müssen. Wollen Sie das gleichsetzen mit einer Zwangsbetreuung?

Mich stört nicht der Ausbau an sich, sondern das politische Ziel dahinter. Die Europäische Union und andere politische Organisationen wollen, dass so viele Kinder wie möglich in Tageseinrichtungen untergebracht werden. Das ist für mich eine Zwangsmaßnahme und hat mit demokratischen Gepflogenheiten nichts zu tun. Mich erinnert das sehr an die Zeit der frühen Industrialisierung, als die Fabrikbesitzer von einer direkten Verknüpfung von Mensch und Maschine geträumt haben und Kinder zu Investitionsobjekten wurden.

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UN-Menschenrechtsrat: Deutschland stimmt gegen Resolution zum Schutz der Familie

Nachfolgend eine Meldung vom Juni 2014:

„… Der UNO-Menschenrechtsrat verabschiedete eine Resolution „zum Schutz der Familie“. […] Der UN-Menschenrechtsrat erkennt mit der Resolution (A/HRC/26/L.20/Rev.1) das Elternrecht zur Erziehung der Kinder an und damit, daß der Familie die Erst- und Hauptverantwortung für die Erziehung, Obsorge, Schutz und Entwicklung des Kindes zukommt. Ausdrücklich auch, daß Kinder in der Familie aufwachsen sollen.

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Zwei Terminhinweise 24. 10. Karlsruhe und 28. 11. Nürnberg: Seminar + Gender-Kongress

24. 10. 2015: Seminar „Sorgerecht für nicht eheliche Väter“:

„Der „Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V.“ veranstaltet am 24.10.2015 von 10 – 18 Uhr ein Seminar zum Thema
„Sorgerecht für nicht eheliche Väter – Gesetzliche Voraussetzungen und familienrechtliche Praxis“

Veranstaltungsort ist das Naturfreundehaus Walzbachtal-Jöhlingen.
http://www.nf-joehlingen.de/wiemanunserreicht/index.html

Themenbereiche
– Entwicklung der zur Zeit gültigen Gesetzeslage
– Gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen
– Erfahrungen mit der seit dem 19.05.2013 wirksamen Reform
– Wie stelle ich als ne-Vater einen Antrag auf das GSR?

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„Wegweiser für den Umgang nach Trennung und Scheidung überarbeitet“

„Nach einer Trennung oder Scheidung ist es für die Eltern eine große Herausforderung, die Regelung des Umgangs an den Bedürfnissen und Rechten ihres Kindes auszurichten. In dieser Situation bietet der „Wegweiser für den Umgang nach Trennung und Scheidung. Wie Eltern den Umgang am Wohl des Kindes orientieren können“ Unterstützung und Hilfe. Er wurde aufgrund vielfältiger gesetzlicher Änderungen und fachlicher Weiterentwicklungen vollständig überarbeitet und aktualisiert. Auch Großeltern, weitere Bezugspersonen des Kindes, Fachkräfte in Beratungsstellen und Jugendämtern sowie andere Fachleute finden darin für sie relevante Informationen. Herausgeber des Wegweisers sind die Deutsche Liga für das Kind, der Deutsche Kinderschutzbund und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter.
„Die wichtigste Botschaft für Eltern ist, dass auch Trennungs- und Scheidungskinder einen guten, unbelasteten Entwicklungsverlauf nehmen und glücklich sein können. Insbesondere dann, wenn in der Trennungssituation ihre Bedürfnisse wahrgenommen, geachtet und berücksichtigt werden“, betont Prof. Dr. Sabine Walper, Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind.

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„“Men´s Health“ startet Ableger für Väter“

„Lesestoff für Papa: Men’s Health bringt im Oktober einen Ableger für Väter an den Kiosk. Wie „new business“ berichtet, will der Verlag Rodale-Motor-Presse mit „Men’s Health Dad“ eine Lücke im Markt der sonst sehr weiblich geprägten Eltern-Zeitschriften schließen. […] Die Grundidee für das Heft kommt von Redaktionsleiter Marco Krahl, Unternehmensberater Volker Baisch, dessen Väter gGmbH u.a. Ministerien und Großunternehmen in Sachen Väterförderung unterstützt, hat das Team beraten.

Thematisch reicht das Magazin von Erziehungstipps bis hin zu Lebensgefühl-Journalismus: In der Erstausgabe finden sich u.a. ein Taschengeld-Guide, eine Reportage über Männer im Kreissaal sowie eine Geschichte über Elternzeit. Was es bei „Men’s Health Dad“ definitiv nicht geben werde, seien „süße Babyfotos“.

70.000 Exemplare der Erstausgabe werden gedruckt und für 3,90 Euro verkauft …“

Quelle / gesamter Artikel: Turi2
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Medienanfrage Trennungskinder

Eine Anfrage aus Österreich:

„Ein bekannter Regisseur plant eine Kino-Dokumentation, in der Trennungskinder jeglichen Alters vor der Kamera erzählen, wie sie nach der Trennung ihrer Eltern durch fragwürdige Gerichtsurteile ihre Mutter oder ihren Vater verloren haben und was das in ihrem Leben für Auswirkungen hat. Bei Interesse an einer Mitwirkung wenden Sie sich an Hannes Hausbichler (hannes.hausbichler@maennerpartei.at, Tel.: +43/664/7867456), er vermittelt den Kontakt.“

Quelle: Newsletter der Österreichischen Männerpartei
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Gegen letzten Willen des Verstorbenen: Ex-Frau bekommt Lebensversicherung ausgezahlt

Nicht die Witwe eines Verstorbenen, sondern seine Ex-Frau bekommt die Lebensversicherung ausgezahlt, hat der BGH in Karlsruhe geurteilt. Dabei hatte es der Mann anders gewollt.

[…]

Die Frau hatte die Basler Lebensversicherung verklagt. Sie wehrte sich dagegen, dass das Unternehmen nach dem Tod ihres Mannes 2012 rund 34.500 Euro an die Ex-Frau des Toten ausgezahlt hat. Die Versicherung war noch vor der ersten Ehe des Mannes abgeschlossen worden. 1997 erklärte der Mann dann, dass im Falle seines Todes seine verwitwete Ehefrau das Geld bekommen solle – da war er in erster Ehe verheiratet.

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