„Das „Kindeswohl“ ist eine leere Floskel“

„Wenn Eltern sich trennen, leiden die Kinder – und Familiengerichte müssen retten, was zu retten ist. Soweit die Theorie. Doch in Wirklichkeit, sagt der Künstler und Publizist Peter Kees, sorgen die Gerichte oft dafür, dass der Schaden noch größer wird.

[…]

Beim Umgangsrecht ist es in Ländern wie Schweden, Belgien oder Australien längst üblich, dass sich beide Elternteile im sogenannten Wechselmodell um ihre Kleinen kümmern. Deutschland hinkt hinterher. Erst im Januar wurde Deutschland vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte deshalb verurteilt: Das Umgangsrecht sei zu lasch, die Gesetze lückenhaft.

[…]

Zwar hat der Gesetzgeber vor gut zwei Jahren auf den gesellschaftlichen Wandel reagiert. Seit einer Reform des Sorgerechtes im Mai 2013 können Väter, die nicht mit der Mutter verheiratet sind, die gemeinsame Sorge beantragen. Sie können sie auch einklagen, wenn die Mutter damit nicht einverstanden ist. Entscheidend ist das „Wohl des Kindes“. Doch das ist eine sehr diffuse Formulierung, die vielerlei Interpretationsspielräume zulässt. Und so machen viele Richter eben doch in vielen Fällen das Veto der Mutter zum Zünglein an der Waage. …“

Quelle / gesamter Artikel: Deutschlandfunk
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Advertisements
Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: