„Männer hinterfragen Karriere auf Kosten der Kinder“

„… Für 65 Prozent der befragten Eltern ist die intensive Bindung zu ihrem Kind und für 60 Prozent sind glückliche, selbstbewusste Kinder wichtigste Voraussetzung für Vaterglück. 96 Prozent der befragten Väter halten eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf für sehr wichtig oder eher wichtig, sogar noch ein bisschen mehr als die Mütter (92 Prozent). 74 Prozent finden, dass familiäre und berufliche Verantwortung in der Partnerschaft aufgeteilt werden sollten (Mütter: 83 Prozent).

Und 33 Prozent der Eltern würden ihre Arbeitszeit zugunsten ihres Kindes reduzieren, wenn sie später wieder aufstocken könnten – eine Möglichkeit, die durch das Elterngeld Plus, das für Geburten vom 1. Juli an in Kraft tritt, reell geworden ist. Bis zu 28 Monate lang kann der Elterngeldbezug dann gestreckt werden, wenn beide Elternteile zur Betreuung ihrer Kinder nur noch Teilzeit arbeiten.

[…]

Auch männliche potenzielle Führungskräfte überlegten sich inzwischen zunehmend, berichtet Baisch, ob es sich für sie überhaupt lohnt, Karriere zu machen – oder ob die privaten Opfer nicht am Ende zu groß sind. Zudem fühlten sie sich von der kinderlosen Konkurrenz gestresst, so Baischs Erfahrung. Ein Thema, das Frauen und Männer gleichermaßen hätten: „Das muss ein Thema des Miteinanders werden. Wir brauchen einen Wandel von der Frauenförderung hin zur Mütter- und Väterförderung.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt
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