Väteraufbruch für Kinder e.V. und Verband berufstätiger Mütter e.V. im Bundestag

„Der Väteraufbruch für Kinder e.V. (VAfK) und der Verband berufstätiger Mütter e.V. (VBM) informierten im Rahmen eines gemeinsamen Parlamentarischen Abends am 16.06.2015 zahlreiche Mitglieder des Deutschen Bundestages über die Bedürfnisse von Eltern im Lebensverlauf.

Eine verlässliche und qualitativ gute Kinderbetreuung ist eine wichtige Voraussetzung, damit Eltern ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Mit den aktuellen Initiativen der Bundesregierung wurden hier bereits wichtige Reformen auf den Weg gebracht. Auch die Frage nach der Gleichstellung aller Familienformen und einer Familienförderung mit Hilfe einer Individualbesteuerung anstelle Ehegattensplitting wurde gestellt – nicht verheiratete Paare mit Kindern werden durch das bisherige Ehegattensplitting finanziell deutlich schlechter gestellt als Ehepaare mit oder ohne Kinder.

Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie Kinder und Beruf nach einer Trennung der Eltern in zwei getrennten Haushalten vereinbart werden können. Angesichts ca. 140.000 Scheidungen mit Kindern und weiteren Trennungen nichtehelicher Paare ist dies ein drängendes gesellschaftliches Problem, welches an alle Beteiligten – Gesetzgeber, Arbeitgeber, Eltern und vor allem die Kinder – besondere Anforderungen stellt, für die oftmals noch die notwendigen Rahmenbedingungen fehlen.

Die konsequente Fortführung gleichberechtigter, partnerschaftlicher Verantwortung für die gemeinsamen Kinder nach der Trennung der Eltern als Paar wird durch das Nestmodell und durch die Paritätische Doppelresidenz (Wechselmodell) ermöglicht. Hier erleben die Kinder abwechselnd mit beiden Eltern Alltag und Freizeit. Zu den praktischen Fragen sowie den gerade für die Kinder als auch Eltern positiven wissenschaftlichen Erkenntnissen informierte Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf, Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees des Internationalen Rates für die Paritätische Doppelresidenz (ICSP).

„Die gemeinsame Verantwortung in Beruf und Familie sollte aber nicht erst mit der Trennung der Eltern anfangen. Für eine echte Gleichberechtigung brauchen wir Partnerschaftlichkeit von Anfang an“ bekräftigte Angela Hoffmeyer vom Bundesvorstand des Väteraufbruch für Kinder die Forderung des VBM. …“

Quelle / gesamter Artikel: Väteraufbruch für Kinder e. V.
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