TV-Tipp heute abend: „Mit Kindern Kasse machen“ (Fortsetzung)

„Hunderte Kinder und Jugendliche werden von deutschen Jugendämtern Jahr für Jahr ins Ausland geschickt, in sogenannte „intensivpädagogische Maßnahmen“. Doch viel zu oft stecken dahinter vor allem die Geschäftsinteressen privater Träger. Denn mit Auslandsmaßnahmen lässt sich viel Geld verdienen: Bis zu 8000,00 Euro zahlen Jugendämter, damit es traumatisierten Kindern, die aus ihren Familien geholt wurden, fernab von Deutschland besser geht. Doch kontrolliert werden die oft höchst fragwürdigen Maßnahmen durch die Jugendämter kaum. So ist ein lukrativer Markt entstanden, der den privaten Trägern nutzt – und nicht dem Kindeswohl.

[…]

„die story“ „Mit Kindern Kasse machen – Auslandsmaßnahmen außer Kontrolle“ ist die Fortsetzung unseres Films über die Geschäfte der privaten Jugendhilfeindustrie, der am 23.2.2015 als „Story im Ersten“ in der ARD ausgestrahlt wurde. Damals haben uns zahlreiche Berichte von Insidern erreicht, die unsere Recherchen bestätigten und weitere Beispiele für Geschäfte auf dem Rücken von Kindern lieferten. So konnten wir auch einen Skandal in Gelsenkirchen aufdecken, der die Verantwortlichen zum Handeln zwang: Der Leiter des Jugendamts Gelsenkirchen und sein Stellvertreter wurden suspendiert, weil sie selber Geschäfte mit Auslandsmaßnahmen machen wollten. Unsere neuen Recherchen belegen: Das Geschäftsmodell „Mit Kindern Kasse machen“ funktioniert nach wie vor, weil das Kontrolldefizit speziell bei Auslandsmaßnahmen groß ist.“

Quelle / gesamter Beitrag: ARD
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