Getrennterziehende*: Männer deutlich höher verschuldet

Laut der Pressemitteilung 238 vom 29. 06. 2015 des Statistischen Bundesamtes sind Männer nicht nur generell, sondern auch als Getrennterziehende deutlich höher verschuldet als Frauen. Die Werte wurden für 2014 unter Befragung von ca. 1400 Schuldnerberatungsstellen in Deutschland erhoben:

Verschuldung allgemein:

  • Frauen: 28 167
  • Männer: 40 364

Verschuldung Getrennterziehende:

  • Frauen: 22616
  • Männer: 47099

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„Sorgerecht: Verschiebung der Kampfzone“

Blick in die Schweiz:

„Seit einem Jahr haben Eltern bei Trennung oder Scheidung das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder. Die Bilanz bisher: Der Streit um den Nachwuchs verlagert sich an eine neue Front.

[…]

Seit vor einem Jahr das revidierte Sorgerecht in Kraft getreten ist, hat sich vieles verändert – aber nicht alles. «Die Angst, das Kind könnte einem weggenommen werden, hat sich mit der Revision zwar erübrigt», sagt Oliver Hunziker, Präsident des Vereins für elterliche Verantwortung. Die meisten Beratungsgespräche drehten sich heute aber um ein anderes Problem: um die Frage, wann das Kind in die Obhut welches Elternteils komme. Denn die gemeinsame elterliche Verantwortung auf dem Papier ist die eine Sache – wer das Kind aber von der Schule abholt, wann es ins Bett muss und ob es Computergames spielen darf, eine andere.

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„Wir Rabenväter“

„Arbeit und Familie zu vereinbaren – das ist kein reines Mütterproblem. Väter verzweifeln daran genauso, meinen Marc Brost und Heinrich Wefing. Weil berufliche Zwänge so viel zerstören: Sie machen müde, ruppig, stumm. Und sie töten die Liebe.

Es ist schon ein paar Jahre her, aber du kannst dich noch gut daran erinnern. An die Wochen, bevor dein erstes Kind auf die Welt kam. Du hattest dir etwas vorgenommen: Du wolltest dich ganz um deine Frau und das Kind kümmern, dir Zeit für sie nehmen, beide umsorgen. Du wolltest für sie da sein – nicht nur spätabends, nach der Arbeit oder am Wochenende. Du wolltest eine Auszeit vom Job nehmen, zwei Monate Väterzeit, so wie die meisten deiner Freunde.

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„Das „Kindeswohl“ ist eine leere Floskel“

„Wenn Eltern sich trennen, leiden die Kinder – und Familiengerichte müssen retten, was zu retten ist. Soweit die Theorie. Doch in Wirklichkeit, sagt der Künstler und Publizist Peter Kees, sorgen die Gerichte oft dafür, dass der Schaden noch größer wird.

[…]

Beim Umgangsrecht ist es in Ländern wie Schweden, Belgien oder Australien längst üblich, dass sich beide Elternteile im sogenannten Wechselmodell um ihre Kleinen kümmern. Deutschland hinkt hinterher. Erst im Januar wurde Deutschland vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte deshalb verurteilt: Das Umgangsrecht sei zu lasch, die Gesetze lückenhaft.

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„Kinder machen Männer glücklich“

„Eine Studie fand […] heraus: Kinder machen vor allem glücklich! Insbesondere Väter gaben an, seit der Geburt ihres ersten Kindes glücklicher und zufriedener zu sein.

Mehr als 1000 Mütter und Väter waren für die Umfrage „Glückliche Väter, was Väter glücklich macht“ von Care.com und der Väter gGmbH befragt worden. Care.com ist ein Dienstleister für Betreuungsmöglichkeiten und -services; die Väter gGmbH ein Sozialunternehmen, das sich unter anderem für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Vätern einsetzt.

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„Zahlväter trotz Wechselmodell“

„… Der Elternteil, der die Kinder auch nur minimal weniger betreut, muss in der Regel vollen Unterhalt zahlen. Meistens ist das der Vater. Der andere gilt vor dem Gesetz als getrennterziehend*. Mit finanziellen Vorteilen: Die Kinder haben ihren Lebensmittelpunkt automatisch bei dem betreuenden Elternteil. Dieser bekommt dann Sozialleistungen wie Kindergeld und die bessere Lohnsteuerklasse. Und in der Regel den vollen Unterhalt für die Kinder.
Gleiche Fixkosten

Dabei haben beide Elternteile in etwa die gleichen Fixkosten: Urlaub, Essen und Kleidung ebenso wie Spielsachen und Kuscheltiere. Ein Widersinn: Väter tragen nach einer Trennung für ihre Kinder zunehmend Verantwortung, doch das Unterhaltsrecht zielt in die entgegengesetzte Richtung …“

Quelle / gesamter Artikel: Bayerischer Rundfunk
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*Wir bitten um Kenntnisnahme unseres Statements zur Verwendung des Begriffes “Getrennterziehende”.

„Antwort vom Bundesjustizministerium zum obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt“

„… Ein Abstammungstest, der bei jeder Geburt durchzuführen wäre, hätte zweifellos Vorteile. Die Eltern erhielten gleich bei der Geburt des Kindes Klarheit über die biologische Vaterschaft; späteren Zweifeln, die den Wunsch nach einem heimlichen Vaterschaftstest entstehen lassen können, würde vorgebeugt. Der Nachteil wäre jedoch, dass Eltern und Kinder in allen Fällen gesetzlich verpflichtet werden müssten, eine genetische Untersuchung zu dulden. Es käme nicht darauf an, ob sie die Untersuchung wollen und ob Anhaltspunkte für eine Untreue der Ehefrau oder Partnerin bestünden. Der Staat würde damit den Eltern, insbesondere der Mutter, ein generelles Misstrauen entgegenbringen, obwohl es dafür in der ganz überwiegenden Zahl der Fälle keinen Grund gibt.

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Kinderfreundlichkeit der Bundestagsabgeordneten

Auf eine interessante statistische Überlegung machte uns einer unserer Leser* aufmerksam: den Zusammenhang zwischen eigenem Nachwuchs und familienfreundlicher Politik. Wir haben ein Rechenmodell dazu aufgestellt:

Unter insgesamt 631 Abgeordneten sind die Sitze wie folgt verteilt:

CDU / CSU 311
SPD 193
Die Linke 64
Grüne 63

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TV-Tipp morgen: „Die Allmacht der Jugendämter“

Morgen um 21.45 Uhr auf ARD: „Die Allmacht der Jugendämter: Warum beim Umgangsrecht oft Willkür herrscht“.

Quelle: ARD
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„Männer hinterfragen Karriere auf Kosten der Kinder“

„… Für 65 Prozent der befragten Eltern ist die intensive Bindung zu ihrem Kind und für 60 Prozent sind glückliche, selbstbewusste Kinder wichtigste Voraussetzung für Vaterglück. 96 Prozent der befragten Väter halten eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf für sehr wichtig oder eher wichtig, sogar noch ein bisschen mehr als die Mütter (92 Prozent). 74 Prozent finden, dass familiäre und berufliche Verantwortung in der Partnerschaft aufgeteilt werden sollten (Mütter: 83 Prozent).

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