Pädophilie-Skandal: „Die Schamlosen“

Normalerweise gehört Pädophilie nicht zu unseren Themenfeldern und normalerweise verlinken wir nicht auf Blogs. Da neben den Bundes-Grünen jedoch auch der Kinderschutzbund in den derzeit thematisierten Pädophilie-Skandal verwickelt ist, weichen wir an dieser Stelle davon ab und verlinken auf die Meinungsäußerung des Künstlers und Autoren Matthias Mala, die wir bis auf wenige Ausnahmen inhaltlich teilen:

„Dieser Tage sind Gutachten über die pädophilen Zusammenhänge beim Kinderschutzbund und bei den Grünen in Berlin veröffentlicht worden. Beide Schriftstücke offenbaren einen Abgrund von Herzlosigkeit und Zynismus.

[…]

Kaltschnäuzig war die Reaktion der Grünen auf erste Erkenntnisse, dass die Opfer ihrer falschen Liberalität überwiegend Jungen waren: Jungen stecken so was besser weg! (S. 85 Bericht Grüne)

[…]

Auch das ist grüne Politik wie uns Jürgen Trittin, der euch einst als Göttinger Grüner den Päderasten zum „einvernehmlichen“ Sex überlassen wollte, mit seinem Blödsinn zum begabteren Geschlecht launig vorgetragen hatte.

[…]

Kaltschnäuzig war und ist auch die Reaktion von Renate Künast, die im Bundestagwahlkampf 2013 noch meinte: Wir sind nicht der Ort der Täter! Im Berliner Abgeordnetenhaus aber 1986 den Missbrauch von Jungen mit der Anmerkung: „Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist!“ rechtfertigte (S.74 Bericht Grüne).

[…]

In einem aktuellen Interview zu den aufgedeckten Zusammenhängen mit dem Tagesspiegel antwortete Christian Ströbele: „Schämen ist nicht meine Reaktion.“

[…]

Zeitgleich zu diesem Blick in den Abgrund […] offenbarte der Kinderschutzbund sein doppelbödiges Gesicht. Denn unter seinem Präsidenten Walter Bärsch (1981-1991) entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Humane Sexualität, dessen wesentliches Ziel es war, die Strafbarkeit von Sexualverkehr zwischen Kindern und Erwachsenen aufzuheben. Bärsch, der bis zu seinem Tod Ehrenpräsident des Kinderschutzbundes war, war auch Mitbegründer des pädophilen Arbeitskreises.

Leider wurde die Aufklärung dieser skandalösen Vergangenheit des Kinderschutzbundes durch die heutigen Verantwortlichen nicht begünstigt; denn dass gerade der Ordner mit dem entscheidenden Schriftverkehr mit dem Arbeitskreis spurlos verschwunden ist, mag man nur schwerlich als zufälliges Missgeschick betrachten. Insofern versteht sich auch die Entschuldigung des derzeitigen Präsidenten Heinz Hilgers gegenüber den Opfern, die es auch in Einrichtungen des Kinderschutzbundes gab, als spröde Rhetorik.

Auch im Kinderschutzbund rückte man damals die Täter als die eigentlichen Opfer in den Mittelpunkt. Gleichzeitig warb man für ihre Entkriminalisierung beziehungsweise für eine geringere Strafbarkeit; denn die mit Geldauflagen versehenen Strafbefehle oder Einstellungsverfügungen waren und sind eine wesentliche Einnahmequelle des Kinderschutzbundes. (Eine Zusammenfassung des Berichtes hier.) …“

Quelle / gesamter Artikel: Kontemplationen / Matthias Mala
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