Dipl.-Psych. Jacobs´ Rede vorm EU-Parlament

Wie bereits erwähnt fanden am 05. Mai 2015 Anhörungen vor dem Petitionsausschuß des Brüsseler EU-Parlaments zur Jugendamtsthematik statt. Eine der Petenten  war die Gießener Diplom-Psychologin Andrea Jacob, die folgende Rede hielt:

„… In Deutschland werden Kinder zwangsweise von ihren Eltern getrennt und isoliert, teilweise mit Gewalt deportiert. Dies hat für Kinder und Eltern dramatische gesundheitliche Folgen:
Nach der Studie von Fabricius et al.(2012) wurde herausgefunden, dass sowohl psychische als auch physische Einbußen bei Kindern durch Kontaktverlust gefunden wurden. Die Gesundheit wird durch kindlichen Dauerstress bei Abwesenheit seiner Bezugspersonen gefährdet. Das Stress-Reaktions-System wird aktiviert, wenn enge Bezugspersonen unerreichbar sind. Die Kinder leben sozusagen in „Dauerstress“. Chronischer Stress führt zu Schädigungen der Organe, der körperlichen Systeme, was zu ernsthaften gesundheitlichen Langzeitproblemen führt.

An der Universität München wird unter Leitung der Internistin Professor Dr. Ursula Gresser derzeit untersucht, ob die zwangsweise Trennung von Kindern und lebenden Eltern gesundheitliche Auswirkungen auf die Betroffenen hat. Erste Ergebnisse zeigen, dass vor allem die Isolation erhebliche gesundheitliche Langzeitschäden bei Kindern und Eltern verursacht. Die Situationsbeschreibungen der Betroffenen erfüllen den Tatbestand der Folter nach der UN-Antifolterkonvention. Es sind Zustände wie in einem Krieg.
Besonders häufig sind Eltern mit Migrationshintergrund von zwangsweiser Eltern-Kind-Trennung betroffen.

Erhebliche Verdienste haben sich die Medien erworben, die in zahlreichen Berichten über schwerste Rechtsverstöße und Grundrechtsverletzungen durch Jugendämter und Familiengerichte in Deutschland berichtet haben.

[…]

Die Kinder werden entweder von einem Elternteil isoliert oder über Zwangsdeportation in Kinderheime oder zu berufsmäßigen Pflegern verbracht und von beiden Eltern isoliert. Dies nennt man in Deutschland z.B.”Inkognitopflege”. Die Eltern erfahren nicht, wo ihr Kind ist, und ob es überhaupt noch lebt.

Auch die aktuell auszuwertende Studie der Uni München von Dr. U. Gresser gibt bereits Hinweise auf durch Isolationsmaßnahmen verursachte körperliche oder seelische Schmerzen bei Kindern und ihren Verwandten. Dies bedeutet den Tatbestand der Folter nach Artikel 1 der UN-Antifolterkonvention.

Das sind keine Einzelfälle! Seit dem Jahr 2008 habe ich als Psychologin etwa 300 Gutachten vorgelegt bekommen. Maximal 2 davon waren annähernd brauchbar. Nicht nur die Qualität ist miserabel, sondern die Gutachten werden erkennbar tendenziös gestaltet. Die Inhalte von Gerichtsakten – insbesondere Tatsachenbeweise werden nachweisbar immer öfter schlichtweg uminterpretiert und manipuliert, was auch für Jugendamtsakten gilt.

Es geht soweit, dass der hier anwesende Herr Franz Romer, der eine Petition in diesem Ausschuss einreichen wollte, von einer Jugendamtsmitarbeiterin auf Unterlassung verklagt wurde und unter Androhung von drakonischen Strafen verurteilt wurde, hier keine Petition einzureichen, womit ihm jegliches demokratisches Recht verweigert wird. Ähnliches hat Prof. Christidis erfahren, dem ein Jugendamtsmitarbeiter in einem Schreiben an seine Vorgesetzte am liebsten die Grundrechte entziehen wollte. Den hier anwesenden Großeltern und pensionierten Lehrern Orlowski wurde vom Jugendamt Bremen gedroht, wenn sie weiter demonstrieren und nicht von der Öffentlichkeit ablassen, sehen sie ihren grundlos weggenommenen Enkel nicht mehr. Seit der Wegnahme haben der Vater und die Großeltern das Baby nicht mehr sehen dürfen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Arche Viva / Arche e. V.
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