„Gelsenkirchener Jugendamt-Skandal – Mit Kindern Kasse machen“

Zur „Monitor„-Sendung anlässlich des modernen Handels einiger Jugendämter mit in Obhut genommenen Kindern gibt es nunmehr beim Gelsenkirchener Jugendamt hochrangige personelle Konsequenzen:

Die Leiter des Jugendamtes in Gelsenkirchen haben offenbar mit der Unterbringung von deutschen Heimkindern in Ungarn systematisch Kasse gemacht.

Besonders schwere Vorwürfe gegen den Leiter des Gelsenkirchener Jugendamtes, Alfons Wissmann, und seinen Stellvertreter, Thomas Frings, erhebt ein Bericht der ARD-Sendung „Monitor“. Demnach sollen die beiden Männer ihre Funktion an der Spitze des Jugendamtes ausgenutzt haben, um mit Kindern, die in staatlicher Obhut waren, Geld zu verdienen.

Wissmann und Frings sollen gezielt für eine Überbelegung des Gelsenkirchener Kinderheims St. Josef gesorgt haben, um Kinder von dort weiter in ein „Jugendheim“ nach Ungarn zu schicken. Besonders pikant: Der Träger der ungarischen Einrichtung ist die Firma „Neustart“, die 2004 von Wissmann und Frings gegründet wurde.

[…]

Gelsenkirchens Oberbürgermeister, Frank Baranowski (SPD), reagierte am Freitag mit „Fassungslosigkeit“ auf die Vorwürfe. „Die Angelegenheit muss lückenlos aufgeklärt werden. Dazu habe ich bereits die notwendigen Schritte eingeleitet“, so Baranowski. Die beiden Betroffenen wurden am Freitag bis auf weiteres von ihren Dienstpflichten freigestellt. …“

Quelle / gesamter Artikel: WAZ
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: