„Rufmord kann verdammt teuer werden“

Eine hohe Zahl der Trennungseltern, die unsere Hilfe suchen, erzählen uns vom Ausgrenzungsargument des vermeintlichen Kindesmißbrauchs. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf nachfolgendes Urteil:

In einem Verfahren über nachehelichen Unterhalt behauptete eine Ehefrau, ihr Mann habe eine der gemeinsamen Töchter sexuell missbraucht. Eine Lüge, wie sich später herausstellte – doch die Frau wiederholte diesen schweren Vorwurf über Jahre hinweg!

Dass der Fall ein gerichtliches Nachspiel haben würde, darauf war die Frau sicher vorbereitet gewesen. Mit dem Ausgang des Verfahrens vor dem Oberlandesgericht Hamm dagegen aber sicher nicht! Sie verlor nämlich jeden Anspruch auf nachehelichen Unterhalt gegenüber ihrem Ex-Mann, und das waren immerhin 1500.- € pro Monat.

[…]

In dessen Beschluss heißt es sinngemäß: Der Unterhaltsanspruch der Ehefrau ist verwirkt. Denn wer über Jahre wiederholt zu Unrecht solche Unterstellungen in die Welt setzt, begeht ein schwerwiegendes Fehlverhalten.

Und auch die Ausrede, man habe sich im Zustand tiefer Depressionen befunden, kann keine Entschuldigung sein. Eine Schuldunfähigkeit jedenfalls haben ihr die Richter nicht abgekauft, und die Frau geht in Zukunft leer aus.

Textbezogene Paragraphen / Urteile:

OLG Hamm: 2 UF 105/13

Üble Nachrede § 186 StGB“

Quelle / gesamter Artikel: Advopedia
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