„So steht es um die Männergesundheit“

„Männer gehen weniger häufig zum Arzt, bekommen dann aber höhere Mengen an Arzneimitteln verordnet. Darauf hat der Gesundheitsökonom und Arzneimittelforscher Professor Gerd Glaeske am Dienstag in Berlin hingewiesen.

Insgesamt liege die Gesundheitskompetenz bei Männern niedriger als bei Frauen, sagte Glaeske beim 3. Männergesundheitskongress der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Bundesgesundheitsministeriums.

Die klischeehaft unterschiedlichen Lebensstile der Geschlechter spiegeln sich in der Arzneimittelversorgung wider. Während Frauen eher die Gesundheitsinterventionisten seien, lebten Männer oft lieber als Bonvivants, sagte Glaeske.


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Bei der psychischen Gesundheit von Männern, dem Schwerpunkt des Kongresses, sieht es anders aus. Frauen erhielten signifikant mehr Psychopharmaka verordnet, sagte Glaeske.

Der Unterschied sei so gravierend, dass eine Unterversorgung der Männer angenommen werden müsse.

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Vor allem Jungen sind von ADHS betroffen. Der Verbrauch an ADHS-Medikamenten habe sich von 0,3 Millionen DDD 1994 auf 60 Millionen DDD 2013 erhöht. Nur 20 Prozent der ADHS-Patienten seien Mädchen.

Männer müssten psychische Krankheiten akzeptieren lernen, forderte Regina Kraushaar vom Gesundheitsministerium. Darauf arbeite die Regierung auch mit dem Präventionsgesetz hin, das derzeit in der parlamentarischen Beratung steckt. …“

Quelle / gesamter Artikel: ÄrzteZeitung
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