„Diese Sätze sollten Eltern niemals aussprechen“

Nun hab dich nicht so!“,“Guck mal, wie ordentlich der Nachbarsjunge ist!“, „Nimm dir ein Beispiel an deinem Bruder!“, immer wieder rutscht Eltern so ein Satz heraus. Auch Eltern, die ihr Kind als einzigartig sehen und eigentlich alles richtig machen wollen. Doch was tun, wenn das verletzende Wort nicht mehr rückgängig gemacht werden kann? Sprache kann verletzen, manche Worte sollten in der Kommunikation von Familien nicht vorkommen.

Worte können nach Aussage der Sprachexpertin Sybille Krämer ähnlich verletzend sein wie körperliche Gewalt. „Sprachliche Verletzungen kommen überall da vor, wo Gefühle oder unklare Machtverhältnisse im Spiel sind“, sagt Krämer, Philosophin mit Schwerpunkt Sprache und Medien an der Freien Universität (FU) Berlin. Sie seien ein alltägliches Problem vieler Beziehungen.

Frust und Abwertung

Es gibt verschiedene Varianten der verletzenden Worte: Vergleiche, die ein Kind abwerten oder direkte Angriffe: „Schau dir mal das gute Zeugnis deines Bruders an“, sagt aus, du hast ein schlechtes Zeugnis, du bist im Vergleich ein Versager. Oder „Mann, wie kann man nur so begriffsstutzig sein“, „Das war mal wieder typisch“ wertet das Kind direkt ab und frustriert es, es gibt ihm keine Chance, sich zu beweisen, es pauschaliert und ist nicht situationsbezogen. „Worte fügen dem Gegenüber zwar keine physischen Verletzungen zu, aber sie können durchaus als linguistisches Messer eingesetzt werden.“

Bannbotschaften für das Leben

Kehren solche Sätze immer wieder, können sie wie ein Fluch wirken, wie eine Prophezeiung, die sich selbst erfüllt. …“

Quelle / gesamter Artikel: T-Online
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