„Diagnose Kindeswohlgefährdung: Gera erhält eine Expertengruppe“

„Diagnose: Kindeswohlgefährdung“ – solch einen Befund prüfen künftig Kinderärzte, Unfallchirurgen, Gynäkologen, Psychologen und Krankenschwestern am SRH Wald-Klinikum Gera noch genauer. Am Mittwoch stellt sich dort die 15-köpfige Kinderschutzgruppe Partnern des Kinder- und Jugendschutzes, Lehrern und Erziehern vor.

Ins Leben gerufen hat diese Gruppe Lutz Hempel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in enger Zusammenarbeit mit Hans-Peter“Kinzl, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin Gera/Zwickau. Lutz Hempel geht davon aus, „dass etwa jedes zehnte Kind im Alter bis 18 Jahre einmal körperliche, sexuelle oder emotionale Gewalt erfährt.“ Kindesmisshandlung sei leider nicht selten, werde jedoch häufig nicht als solche erkannt.

Auch der erfahrene Rechtsmediziner Hans-Peter Kinzl bestätigt: „Es sind nicht nur die augenscheinlichen blauen Flecke, die eine Misshandlung anzeigen können. Es gibt viele, auf den ersten Blick nicht so sichtbare Übergangsformen, wo ein Kind gefährdet ist. Das kann Entzug in all seinen Formen sein: Liebesentzug, Nahrungsentzug, Vernachlässigung infolge des Suchtverhaltens der Eltern.“ …“

Quelle / gesamter Artikel: OTZ
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