Berliner Gericht belegt Zusatzkontakte zum Kind mit Strafe

Das Berliner Kammergericht schätzt zufällige Umgangskontakte, die über die getroffene, sehr eingeschränkte Umgangsvereinbarung hinausgehen, offenbar als für das Kindeswohl abträglich ein und verhängte gegen den Vater ein Ordnungsgeld von 750€. Ein Vorgang, der mit Hinblick auf Bindungsempfinden und -bedürfnisse des Kindes keiner gesonderten Kommentierung bedarf. Ein kurzer Auszug aus dem Beschluss:

„… Vorbehaltlich einer anderweitigen, einvernehmlichen Absprache der Eltern soll das Kind davor bewahrt werden, sich – mehr oder weniger jederzeit – mit dem umgangsberechtigten Elternteil auseinandersetzen zu müssen oder mit ihm unerwartet konfrontiert zu werden. Davor ist das Kind, das in vielen Fällen unter dem Elternkonflikt in besonderer Weise leidet, zu schützen. …“

Quelle / gesamter Urteilstext: Openjur.de
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