„7 Hinweise darauf, dass Jungen in Deutschland gegenüber Mädchen benachteiligt werden“

Die Jungen von heute sind die Familienväter von morgen:

„… Die Huffington Post nennt Ihnen sieben Hinweise dafür, dass Jungen gegenüber Mädchen in Deutschland benachteiligt werden:

1. Jungen haben es schon in der Grundschule schwerer, gute Leistungen zu erzielen.

Zu diesem Ergebnis kam ein Bericht des Bundesbildungsministeriums im Jahr 2007. Grund dafür sei, dass die meist weiblichen Grundschullehrer das angepasstere Sozialverhalten von Mädchen mit in die Noten einfließen ließen.

Wissenschaftler wie der Amerikaner Edward Morris halten dagegen und sagen, dass auch männliches Dominanzverhalten zur schlechteren Benotung beitrage – gute Noten gelten manchmal als „uncool“. Demnach wären Jungen an Schulen „Opfer der Evolution“.

Allerdings gibt es bisher keine eindeutige Antwort darauf, wie man „typisch männliches Verhalten“ für das Bildungssystem nutzbar machen kann, während jahrzehntelang dazu geforscht wurde, in welchem Rahmen Mädchen besser gefördert werden können.

2. Und weil das so ist, gelingt den Jungen weitaus seltener der Sprung aufs Gymnasium.

„Beim Übergang auf das Gymnasium müssen Jungen eine deutlich höhere Leistung erbringen. Der Weg in die Berufsausbildung ist für Jungen erschwert“, sagte im Jahr 2009 der damalige Vorsitzende des „Aktionsrats Bildung“, Dieter Lenzen.

Außerdem hätten Jungen aufgrund der hohen Zahl an weiblichen Kita-Erzieherinnen und Grundschullehrerinnen Probleme, eine männliche Identität herauszubilden, gab Lenzen zu bedenken. Das erschwere es Jungen, ihre Rolle im Schulalltag zu finden.

3. Der Anteil von Frauen im Grundschullehrerberuf steigt weiter an.

Schon in Jahr 2002 waren in Deutschland sechsmal mehr Grundschullehrerinnen (160.992) als Grundschullehrer (27.471) beschäftigt. Dieses Verhältnis hat sich weiter zugunsten der Frauen verändert. Laut dem aktuellen Bildungsbericht der Bundesregierung gibt es mittlerweile 170.563 Grundschullehrerinnen, und nur noch 22.911 Grundschullehrer.

Und das, obwohl die womöglich negative Wirkung dieser starken Überrepräsentation von Frauen in diesem Beruf auf die Bildungschancen von Jungen schon lange bekannt ist. …“

Quelle / gesamter Artikel: The Huffington Post
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