„Gesetz zur Frauenförderung: Männer werden nicht gefördert“

Diese unglaubliche Beugung des Grundgesetzes in Form dieses (nicht zuletzt auf massives Bestreben der Grünen hin*) heute zu Beschluss kommenden Gesetzes lässt sich nicht mehr angemessen ankommentieren:

„Pünktlich zum Internationalen Frauentag soll das Gesetz zur Frauenquote Ende der Woche im Bundestag verabschiedet werden. Jetzt wird es noch einmal geändert. Die Veränderung betrifft das Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst, das zusammen mit der Einführung der Frauenquote für die Wirtschaft novelliert werden soll.

Entfernt wird aus dem Gesetzentwurf die Förderung von Männern dort wo sie „unterrepräsentiert“ sind. Das teilte die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Nadine Schön, mit. „Männerförderung soll es nur geben, wenn eine strukturelle Benachteiligung von Männern existiert“, sagte sie.

Zuvor hatte es geheißen, dass Männer gefördert werden sollten, wo sie „unterrepräsentiert“ sind. Das hätte bedeutet, dass männliche Erzieher und Sekretäre gefördert werden. Das wurde nun verhindert.

„De fakto ist die Männerförderung damit ausgehöhlt“, heißt es in Koalitionskreisen. …“

Quelle / gesamter Artikel: taz

*Die Grünen warnen vor einer Männerquote. In der Diskussion um eine gesetzlich festgelegte Frauenquote ab 2016 hatte sich die Koalition darauf verständigt, das bisher angestrebte Ziel zu streichen, alle Führungsgremien im öffentlichen Dienst zu jeweils 50 Prozent mit Männern und Frauen zu besetzen. Das soll nun nur noch gelten, wenn eine strukturelle Benachteiligung von Männern vorliegt. Renat Künast von den Grünen bezweifelt das: „Dass es viel zu wenig männliche Erzieher und Grundschullehrer gibt, liegt nicht daran, dass sie diskriminiert werden. Sondern daran, dass sich Männer auf diese Berufe meist gar nicht erst bewerben. Der Bundestag beschäftigt sich heute mit dem Bundesgleichstellungsgesetz. Den Gesetzentwurf für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und  Männern an Führungspositionen in Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst wollen Union und SPD dann am Freitag im Plenum beschließen.“ (Quelle: Spiegel Online – Ticker, Zeitstempel 7.20 Uhr)
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