Schweiz: „Kein Gehör für die Väter“

„Der Nationalrat will die Gerichte nicht explizit auffordern, die alternierende Obhut zu prüfen. Die Väterlobby erwägt ein Referendum gegen das revidierte Kindesunterhaltsrecht.

Die Revision des Unterhaltsrechts ist eine Gleichstellungsvorlage. Kinder von unverheirateten Eltern sollen künftig finanziell gleich gut versorgt werden wie Kinder von geschiedenen Eltern. Zu diesem Zweck führt der Bund den so genannten Betreuungsunterhalt ein, den Betrag, den die Betreuung eines Kindes kostet, inklusive Erwerbsausfall und diversen Auslagen. Heute werden die Alimente unterteilt in Kindesunterhalt und – bei geschiedenen Eltern – Ehegattenunterhalt.

Das Parlament begrüsst die Gesetzesrevision grossmehrheitlich. Opposition kommt von der Väterlobby, vor allem von den beiden Dachverbänden Männer.ch und Gecobi (Vereinigung für gemeinsame Elternschaft). Auch die FDP-Frauen haben Vorbehalte gegen die Gesetzesänderung. Die Kritik zielt darauf ab, dass die Alimentenpflicht auf ledige Eltern ausgedehnt wird, ohne umgekehrt den Erwerbsanreiz für Mütter zu erhöhen und die Teilung der Kinderbetreuung zu fördern. …“

Quelle / gesamter Artikel: Tagesanzeiger
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