„Elternkonsens: Eine Schlichtungspraxis in Sorge- und Umgangsrechtsstreitigkeiten“

„In Baden-Württemberg sind jedes Jahr etwa 20.000 Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Hinzu kommen die Kinder, deren Eltern sich trennen ohne verheiratet zu sein. Vielen Eltern gelingt es, auch nach der Trennung gemeinsam für ihre Kinder da zu sein und praktikable Lösungen für die Kinderbetreuungszeiten, die Wochenenden und die Ferien zu finden. In vielen Familien gibt es jedoch auch Streit um das Sorge- und Umgangsrecht für gemeinsame Kinder. Die betroffenen Kinder sind doppelt belastet: Sie leiden nicht nur unter der Trennung ihrer Eltern, sondern auch unter einem oft langwierigen und konfliktreichen Gerichtsverfahren. Gerichtliche Entscheidungen regeln zwar die Streitpunkte, beseitigen aber häufig nicht die Ursachen des Konflikts.

Ziel des Elternkonsenses ist es, in möglichst vielen Fällen eine einvernehmliche und tragfähige Lösung von Sorge- und Umgangsrechtsstreitigkeiten zu erreichen. Die Eltern sollen auch nach ihrer Trennung zum Wohl ihrer Kinder kooperieren. Um dies zu erreichen, arbeiten alle an Umgangs- und Sorgerechtstreitigkeiten beteiligten Berufsgruppen (Familienrichter, Anwälte, Mitarbeiter von Jugendämtern und Beratungsstellen, Sachverständige) zusammen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Justizportal Baden-Württemberg
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