„Jugendamt-Odyssee – Der größte Fehler seines Lebens“

„Dies ist eine Geschichte über die Allmacht der Jugendämter und das Ausgeliefertsein der Eltern. Eine wahre Geschichte, die zeigt, was passieren kann, wenn ein Elternteil bei Mitarbeitern des Jugendamts in Ungnade fällt. Eine Geschichte darüber, wie Jugendamtsmitarbeiter ihre Macht missbrauchen und ihren ursprünglichen Auftrag aus dem Blick verlieren können, der lautet, Kinder zu schützen und für sie da zu sein.

[…]

Wenn der Bürgermeister sich vor sein Jugendamt stellt und der Petitionsausschuss seine Mittel ausgeschöpft hat, bleibt Eltern, die sich von ihrem Jugendamt unfair behandelt fühlen, nur noch der Gang vor Gericht. Ein rehabilitierendes Urteil fällt dann, wenn überhaupt, erst Jahre nach dem eigentlichen Unrecht, und bis dahin ist das Kind dem Elternteil, dem das Unrecht geschehen ist, in der Regel entfremdet.

So auch in dieser Geschichte. Obwohl die Fehler des Jugendamtes vom Gericht klar benannt worden sind, hat Schmitt seine Tochter verloren, vielleicht für immer. Das letzte Mal gesprochen hat er das inzwischen vierzehnjährige Mädchen vor zwei Jahren in Anwesenheit des Verfahrensbeistands, kurz nachdem er das Aufenthaltsbestimmungsrecht verloren hatte. Da ließ sie sich noch von ihm in den Arm nehmen. Danach konnte er sie nicht mehr sehen, weil bei ihr immer irgendetwas „dazwischenkam“. Als er ein halbes Jahr später unangekündigt vor ihrer Schule auf sie wartete, lief sie dann voller Angst vor ihm davon. Seitdem hat er sie nie wieder gesehen.“

Quelle / gesamter Artikel: FAZ
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