„Eltern zahlen für mangelhafte Gutachten“

„Nach der Trennung ihrer Eltern wollte Elisa unbedingt bei ihrem Vater Thomas Otto in Cottbus leben. Doch die vom Familiengericht beauftragte Gutachterin interessierte das nicht. Sie empfahl Elisa und ihre Schwester sollen bei der Mutter leben. Das Amtsgericht folgte den Empfehlungen offenbar ohne das Gutachten ausreichend zu überprüfen. Für die damals 12-jährige Elisa war das eine Katastrophe. […] Zum Glück – nahm das Oberlandesgericht, die nächste Instanz, das Urteil zurück und übertrug dem Vater das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Das Gutachten hielten die Richter dort für nicht verwertbar. Trotzdem soll Thomas Otto dafür zahlen – mehrere Tausend Euro. Das will er nicht hinnehmen und klagt dagegen.

[…]

Mangelhafte Gutachten im Familienrecht sind keine Ausnahme. Eine aktuelle Studie der Fernuniversität Hagen hat festgestellt, dass jedes zweite Gutachten fehlerhaft ist. Wer sich gegen diese Gutachten und die hohen Kosten wehren will, hat dennoch schlechte Karten, weiß Eva Becker, Lehrbeauftragte für Familienrecht an der Berliner Humboldt-Universität. …“

Quelle / gesamter Artikel: MDR
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