„Kinderärzte starten Petition für einen Kinder- und Jugendbeauftragten“

„Die „Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin“ (DAKJ) hat gemeinsam mit ihren kinder- und jugendmedizinischen Mitgliedsgesellschaften und -verbänden eine Petition für die Einsetzung eines Kinder- und Jugendbeauftragten durch den Deutschen Bundestag gestartet. Ziel sind insgesamt über 50.000 Mitzeichner, damit die mögliche Einsetzung eines Kinderbeauftragten öffentlich im Bundestag beraten wird.

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Thüringer Landesregierung will Landeserziehungsgeld stoppen

„… Das dadurch eingesparte Geld solle für den Ausbau der Kitas und den Einstieg in ein gebührenfreies Kita-Jahr gesteckt werden, sagte die SPD-Abgeordnete Birgit Pelke.

Noch bis Juli können Eltern, die ihre Kinder vor allem zu Hause betreuen, Anträge auf die Zahlungen stellen. Abgeordnete der Koalition verwiesen darauf, dass es nach Einführung des Bundeserziehungsgeldes in Thüringen zu einer Doppelzahlung kam. Die AfD sprach sich gegen die Abschaffung der Zahlungen aus dem Landeshaushalt aus, die jährlich einen Betrag um 20 Millionen Euro ausmachen.“

Quelle / gesamter Artikel: Thüringer Allgemeine
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Seriöse Studie über Feminismus und Maskulismus erschienen

Nachdem vor einiger Zeit in unseriöser, ressentimentgeladener Form Thomas Gesterkamp (Mitglied im „Bundesforum Männer“ sowie im „Väter-Experten-Netz Deutschland e. V.“) für die SPD-nahe „Friedrich Ebert-Stiftung“ sowie Hinrich Rosenbrock für das mit der Grünen-nahen „Heinrich-Böll-Stiftung“ geschäftsverwandte „Gunda Werner – Institut“ Schriften auflegten, in denen ohne sorgfältige Recherche oder gar Rücksprache mit Akteuren die gesamte auf männliche Bedarfs- und Konfliktlagen ausgerichtete Initiativlandschaft Deutschlands als rechtsradikal eingestuft wurde, ist nunmehr eine seriöse, vom Kulturamt Wien sowie vom Club of Vienna geförderte Studie zum Feminismus und Maskulismus im deutschsprachigen Raum erschienen.

Die Studie „Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen“ von Wirtschaftscoach und Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek und Politikwissenschaftler Johannes Meiners zeigt die politische(n) Vielfalt und Unterschiede der Initiativlandschaft auf und kommt anhand einer Vielzahl von Beispielen auf die dringende Notwendigkeit geschlechtergerechterer Perspektiven zu sprechen:
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Gera weiterhin führend bei Thüringer Kinderarmut

„Fast 400 000 Thüringer sind von Armut betroffen. Nach einer neuen Berechnung des PARITÄTISCHEN beträgt die Armutsquote in Thüringen 18 Prozent und ist damit auf einen neuen Höchststand seit 2009 gestiegen.

[…]

Bei der Berechnung der Armutsquoten werden, wie in der EU üblich, Personen in Haushalten gezählt,  deren Einkommen weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen bedarfsgewichteten Einkommens in Deutschland beträgt. 2013 lag die so errechnete Armutsgefährdungsschwelle für einen Singlehaushalt bei 892 Euro. Für Familien mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag sie bei 1873 Euro.
Besonders hoch ist die Armutsquote nach den Zahlen der Studie des PARITÄTISCHEN mit 19,2 Prozent in Nordthüringen. Bei den nach Planungsregionen aufgeschlüsselten Zahlen für den Freistaat folgen Mittelthüringen (18,8 Prozent) und Ostthüringen (18,2 Prozent).

[…]

Die regionale der Kinderarmut in Thüringen zeigt eine deutliche Spreizung.  Besonders hoch ist sie in Gera und in Erfurt.  In Gera liegt die Zahl der unter 15-Jährigen, die in Familien leben, die auf Hartz IV oder Sozialhilfe angewiesen sind, bei 29 Prozent. …“

Quelle / gesamter Artikel: Der PARITÄTISCHE Thüringen
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Jetzt in ARD-Mediathek: „Mit Kindern Kasse machen“

Die gestrige ARD-Sendung „Mit Kindern Kasse machen“ zu den Mißständen im Verantwortungsbereich deutscher Jugendämter und damit zu einer nahezu komplett privatisierten Fremdunterbringung (lt. Sendung sind seit 2005 Inobhutnahmen um 64% gestiegen, 100 Kinder werden täglich aus Familien genommen, 140.000 leben derzeit in Heimen und Pflegefamilien) ist jetzt komplett in der Mediathek abrufbar.
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„Kampf ums Kind: Wie Familiengerichte versagen“

„… Wieso prüfen die Gerichte nicht genauer? Eine mögliche Erklärung: Familienrichter entscheiden mit über das Schicksal von Kindern, aber sie werden darauf nicht ausreichend vorbereitet, sagt der pensionierte Familienrichter Jürgen Rudolph dem Funkstreifzug. An deutschen Familiengerichten herrsche „eine katastrophale Desinformation“. Jürgen Rudolph erzählt, auch er selbst sei bei seiner Berufung zum Familienrichter komplett ohne Vorbereitung in die neue Aufgabe „hineingeworfen worden“. Er fordert eine bessere Qualifikation der Familienrichter.

[…]

Lügen, Halbwahrheiten, Winkelzüge – im Kampf ums Kind wird offenbar häufig nochmal Öl ins Feuer gegossen. Auch die Ergebnisse einer Studie der medizinischen Fakultät der Universität Tübingen sind erschreckend. Befragt wurden fast 1500 Elternteile, die weniger Kontakt zu ihrem Kind haben als sie sich das wünschen. Zusätzlich hat Hans-Peter Dürr viele Akten ausgewertet. Er beziffert die Rate der Falsch-Vorwürfe am Familiengericht auf geschätzte 30 bis 50 Prozent der Fälle. Das Ergebnis der Studie: systematische Probleme am Familiengericht. Täuschung von Gerichten, Falschbeschuldigungen und Beeinflussung von Verfahren und Verfahrensbeteiligten werden in fast jedem zweiten Fall genannt. …“

Quelle / gesamter Artikel: Bayerischer Rundfunk 5
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Berliner Universität streicht Studiengang für Kinderrechte

„… Robin Schulz-Algie ist enttäuscht. Seit einem Jahr beschäftigt er sich an der FU Berlin mit Kindheitsforschung, nun soll der weiterbildende Masterstudiengang „Childhood Studies and Children’s Rights“ abgeschafft werden. Das entschied der zuständige Fachbereich vergangene Woche. Nur noch ein neuer Jahrgang soll demnach an der FU lernen können, inwiefern Kinderrechte als Menschenrechte zu begreifen sind und wie man erfolgreich Lobby-Arbeit für Kinder betreibt. „Und das ausgerechnet zum 25-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention“, sagt Schulz-Algie.

Auch wenn Schulz-Algie bald sein Studium abschließen wird, liegt ihm die Zukunft seines Studiengangs am Herzen. Mit einer Onlinepetition sammelte er gemeinsam mit anderen Studierenden und Absolventen über 1600 Unterschriften. Unterzeichner aus über 75 Staaten der Welt, darunter Professoren, Lehrer und Vertreter von Kinderrechtsorganisationen, sprachen sich energisch für eine Weiterführung des interdisziplinären Master-Programms aus – vergeblich.

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Frühe Vaterschaft – ein Erfahrungsbericht

Im nachfolgenden Erfahrungsbericht werden sich viele gleichberechtigte, Elternzeit in Anspruch nehmende Väter wiederfinden. Gleichzeitig spricht er kritisch die deutsche Familienpolitik hinsichtlich Fremdbetreuung und Vereinbarkeit an und räumt mit einigen Klischees über aktive Väter auf (allein die Überschrift ist irreführend).:

„… Leider hat auch meine Partei dazu beigetragen, die familienpolitische Diskussion auf die Frage der Kinderbetreuung zu verengen. Ich bin Mitglied der SPD. Manchmal kann man den Eindruck haben, das Ziel der Familienpolitik bestehe darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen sich Eltern verhalten können, als hätten sie keine Kinder. Die maßgeblichen Studien zur Familienpolitik sind überwiegend von Wirtschaftswissenschaftlern verfasst worden. Die Situation von Kindern und Eltern wird dabei in erster Linie nach ökonomischen Kriterien erfasst. Im Vordergrund stehen das Erwerbsleben der Eltern, das durch die Kinder möglichst wenig beeinträchtigt werden soll, und die Kosten, die Kinder verursachen.

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„Nicht nur Sache der Väter“

Aus der Schweiz gibt es ein Grundsatzurteil zur trennungselterlichen Verantwortlichkeit bezüglich des Holens und Bringens des gemeinsamen Kindes zur und von der Umgangszeit zu vermelden:

„Wer holt, wer bringt das Kind? Diese Frage sorgt bei getrennten Paaren nicht selten für Diskussionen. Laut Lehrmeinung ist im Streitfall der Vater für beide Wege zuständig. Nun hat ein Gericht im Kanton Luzern ein gegenteiliges Urteil gefällt.

Sofern nicht anders vereinbart, ist es in der Schweiz Sache des Vaters, das Kind für den Besuch bei ihm zu holen und wieder zur Mutter zu bringen. Dies ist nicht unbedingt gerecht, wird aber an den meisten Gerichten so gehandhabt. Für manche Eltern ist die Übergabe ein grosser emotionaler Stress, der sich im besseren Fall in verlegenen Floskeln äussert, im schlechteren in einen handfesten Streit ausufert.
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Buchtipp: „Väter ohne Kinder: Was für Männer nach einer Trennung auf dem Spiel steht“

Am 02. März 2015 erscheint ein weiteres interessantes Buch zum Thema Trennungselternschaft:

„Viele Männer verlieren nach einer Trennung nicht nur die Partnerin, sondern auch den Kontakt zu ihren Kindern. Andrea Micus, die diese Situation aus der eigenen Familie kennt, schildert die dramatische Lage dieser Väter. Ihre Beispiele zeigen deren persönliches Leid, aber auch die gesellschaftliche Relevanz. Zugleich skizziert sie mögliche Lösungswege – zum Wohle aller Familienmitglieder.

  • Väter im Abseits
  • Nach einer Trennung verliert jeder zweite Vater den Kontakt zu seinen Kindern
  • Aufrüttelnde Porträts von betroffenen Vätern
  • Mit Mut machenden Lösungsvorschlägen“

Quelle / gesamtes Buchprofil: Kösel-Verlag / Randomhouse
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