„Fast jeder Zweite misstraut den Medien“

Wir hatten bereits am 06. März 2014 auf eine frühere Umfrage verwiesen, derzufolge Journalisten einen der untersten Plätze der Berufsgruppen einnehmen, denen Vertrauen entgegen gebracht wird. Erneut zeigt eine Umfrage das schwindende Vertrauen in den Journalismus als Thema auf, welches aufgrund von Ausblendungen, verzerrten Darstellungen und überwiegend einseitiger Berichterstattung nach wie vor auch die Sichtweise auf Geschlechter und deren Problemlagen betrifft:

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„Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern“

Nachfolgend verlinken wir ein hochinteressantes Interview mit dem dänischen Familientherapeuten Jesper Juul, welcher neben Themen wie dem elterlichen Rollenverhalten und Vereinbarkeit unter anderem auch kritisch auf frühe Fremdbetreuung zu sprechen kommt:

„… ZEITmagazin: Ist nicht ein neuer Vatertyp entstanden, der eben so nicht mehr denkt und redet?

Juul: Das stimmt. Es gibt jetzt zum ersten Mal Väter, die sich selbst definieren, aber sie haben keine oder wenige Vorbilder. Lange gab es die abwesenden Väter, dann kamen die Väter, die schlechte Kopien ihrer Frauen waren, was auch nicht geht, besonders für die Jungen nicht. Es wird dauern, bis sich der neue Vater entwickelt hat, besonders in Deutschland. Wenn ich mit einer Gruppe in Skandinavien arbeite, dann stellen die Frauen sich so vor: Ich bin Sabine, wir haben drei Kinder. In Deutschland und Österreich sagen sie: Ich habe drei Kinder. Eine Form von Resignation.

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Deutsche Jugendämter: wie wir unsere Kinder retten können

„… Vor einem Jahr ist die dreijährige Yagmur gestorben, totgeschlagen von der eigenen Mutter. Der Prozess ist vor Kurzem zu Ende gegangen, das Landgericht Hamburg hat die Mutter zu lebenslang und den Vater zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Und es hat deutlich gemacht, dass wohl auch andere Schuld auf sich geladen haben. Ein Jugendamt, eines von dreien, die sich seit ihrer Geburt um Yagmur gekümmert hatten, hat sie zu den Eltern zurückgeschickt.

Erst an diesem Donnerstag hat ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss in der Hansestadt das Behördenversagen dokumentiert. Auch Kevin war vom Jugendamt in Bremen betreut worden, bis er im Oktober 2006 tot im Kühlschrank der väterlichen Wohnung gefunden wurde.

Yagmur, Kevin – zwei Namen aus einer bedrückenden Reihe von Fällen, in denen Jugendämter zu spät und zu zögerlich eingegriffen haben.

Zu zögerlich, zu spät? Zu früh und zu forsch greifen Jugendämter und Familiengerichte ein, sagt das Bundesverfassungsgericht. Allein seit März hat das Gericht rund ein halbes Dutzend Entscheidungen kassiert, in denen Eltern auf Intervention des Jugendamts das Sorgerecht entzogen wurde – mal ging es um ein verhaltensauffälliges Kleinkind, mal um eine allzu symbiotisch mit der Mutter verbundene 15-Jährige. Nur bei akuter Gefahr für das Kindeswohl dürfen Gerichte den Eltern die Kinder wegnehmen.

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Zur 12. Fachtagung des Niedersächsischen Landespräventionsrates

Ursprünglich war ein Vertreter unserer Güstrower Initiative zur Teilnahme an der 12. Fachtagung zur häuslichen Gewalt „Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen für Intervention und Prävention“ des niedersächsischen Landespräventionsrates gebucht, konnte jedoch aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Uns liegt nunmehr die Zusammenfassung vor.

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„Düsseldorfer Tabelle: höherer Selbstbehalt ab 2015“

„… Zum 1.1.2015 wird der für Unterhaltspflichtige in der „Düsseldorfer Tabelle“ zu berücksichtigende Selbstbehalt erhöht. Der notwendige Selbstbehalt steigt für unterhaltspflichtige Erwerbstätige von 1.000 € auf 1.080 €, sofern sie für minderjährige Kinder oder Kinder bis zum 21. Lebensjahr, die im Haushalt eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden, zur Zahlung verpflichtet sind. Für nicht erwerbstätige Unterhaltsverpflichtete steigt der Selbstbehalt von 800 € auf 880 €. …“

Quelle / gesamter Artikel: Steuertipps
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Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Informationen zum Elterngeld Plus

Beiliegend verlinken wir für Sie den Informations-Folder zum Elterngeld Plus des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Informationen rund um die Einführung des Elterngeld Plus sind dort zusammengefasst und graphisch aufbereitet. Das Ministerium hat darüber hinaus angekündigt, weitere Informations- und Serviceangebote zum Elterngeld Plus Anfang des Jahres 2015 auf www.bmfsfj.de zu veröffentlichen.

Auch weisen wir auf einen Artikel zum Thema hin:

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„Was erwartet Familien 2015?“

Gern geben wir die relevanten Informationen der Rundmail des PARITÄTISCHEN Thüringen an dieser Stelle weiter:

„ElterngeldPlus und Elternzeit

Mit der Neuregelung ist es Eltern möglich, für Kinder, die ab dem 01.07.2015 geboren werden, entweder das Elterngeld in der bisher bekannten Form als sogenanntes „Basiselterngeld“ zu beziehen, oder das Elterngeld als sogenanntes „Elterngeldplus“ zu beantragen. Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonusmonate  können dabei miteinander kombiniert werden.  Eltern, die in Teilzeit arbeiten möchten, können insgesamt 24 Monate ElterngeldPlus beziehen. Zusätzlich dazu kann der Partnerschaftsbonus beantragt werden, wenn sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes aufteilen und parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Die maximale Bezugsdauer beträgt  bei partnerschaftlicher Inanspruchnahme dann 28 Monate. Dies kann auch von Alleinerziehenden in Anspruch genommen werden. Eine besonders große Änderung gibt es für Mehrlings-Eltern. Eltern von Mehrlingen erhalten das Elterngeld künftig nicht mehr in doppelter Höhe. Sie haben dann einen geburtsbezogenen Elterngeldanspruch und nicht mehr einen Elterngeldanspruch pro Kind. Der Mehrlingszuschlag in Höhe von 300,00 Euro kann jedoch zusätzlich erhalten werden. Diese Regelung gilt bereits für Zwillinge und Mehrlinge, die ab dem 01.01.2015 geboren werden. Im Bereich der Elternzeit wird es ebenfalls Änderungen geben. In Zukunft ist es möglich, insgesamt 24 Monate, statt bisher 12 Elternzeit-Monate in der Zeit zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes zu nehmen. Neu ist auch, dass der Antrag auf die „neue“ Elternzeit gesetzlich bindend ist. Das heißt, eine Zustimmung des Arbeitgebers ist künftig nicht mehr notwendig, jedoch sind bestimmte Fristen einzuhalten:  Die Elternzeit nach dem 3. Geburtstag des Kindes muss 13 Wochen im Voraus angemeldet werden. Wird sie vor dem 3. Geburtstag beantragt, muss dies 7 Wochen vorher angegeben werden. Zudem können beide Elternteile ihre Elternzeit in drei statt bisher zwei Abschnitte aufteilen.

Quelle / mehr Informationen: Elterngeld Plus

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„Ist der Segen der Ganztagsbetreuung ein Märchen?“

„Die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern werden in ganz Deutschland massiv ausgebaut, auch in den alten Bundesländern ist der Trend angekommen: Bundesweit werden immer mehr Kinder sieben Stunden und länger pro Werktag in Einrichtungen oder bei Tageseltern betreut. Eltern – vor allem Mütter – können früher wieder in ihren Beruf einsteigen.

[…]

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Entziehung des Sorgerechts: konkrete Feststellung zur Kindeswohlgefährdung erforderlich

„Das Bundesverfassungsgericht hat sich im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde mit dem Sorgerecht befassen müssen. Hintergrund war, dass das Familiengericht beiden Eltern das Sorgerecht entzogen und das Kind in einer Pflegefamilie untergebracht hat.In der Beschwerde hat das OLG diesen Beschluss gehalten. In beiden Entscheidungen haben sich die Gerichte zum allergrößten Teil in ihrer Begründung lediglich auf ein Sachverständigengutachten gestützt, ohne eigene rechtliche und tatsächliche Würdigungen des Sachverhalts vorzunehmen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Anwalt.de
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„Großeltern erhalten Pflegegeld für Enkelerziehung“

„Bisher mussten Großeltern damit drohen, ihre Enkel in eine Pflegefamilie zu stecken, wenn sie finanzielle Unterstützung erhalten wollten. Das Bundesverwaltungsgericht hebt nun sein eigenes Urteil auf.
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