„Umgangsrechtliche Entscheidung vollstrecken?“

Der verwehrte oder erschwerte Umgang mit dem gemeinsamen Kind ist immer noch ein beliebter Kriegsschauplatz am Rande einer Scheidung. Wird der Umgang immer wieder hintertrieben, bleibt dem betroffenen Elternteil als ultima ratio noch die Vollstreckung der umgangsrechtlichen Entscheidung – kein einfacher Weg.

Die Vollstreckung einer umgangsrechtlichen Verfügung richtet sich nach §§ 88 ff. des FamFG. Voraussetzung ist das Vorliegen einer richterlichen Umgangsverfügung. Eine Umgangsvereinbarung reicht als Grundlage für die Vollstreckung nicht aus.

Gerichtliche Verfügung konkret sein

Die gerichtliche Verfügung muss vollzugsfähig sein, d.h. konkrete Anweisungen gegenüber dem betreuenden Elternteil enthalten. Unternimmt dann der betreuende Elternteil keine Anstrengungen, damit das Kind eine gerichtliche Umgangsregelung befolgt oder hintertreibt die Ausübung des Umgangsrechts sogar, rechtfertigt dies u.U. Vollstreckungsmaßnahmen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Haufe
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