„Zu früh in der Kita: Kinderärztin warnt vor negativen Folgen“

„Gegen die immer frühere Unterbringung von Kleinkindern in Krippen, der vom Staat mit dem Kita-Ausbau forciert wird, formiert sich Widerstand. Die Autorin Birgit Kelle kritisierte im Nachrichtenmagazin „Focus“, dass „Eltern keinerlei Anerkennung für ihre Erziehungsleistung bekommen“.

Weiter sagte sie: „Viele meinen heute doch tatsächlich, dass nur noch naive oder blöde Frauen sich für das traditionelle Lebensmodell entscheiden würden.“ Die Kinderärztin Maria Steuer, Gründerin des Familiennetzwerks, warnte vor den Folgen der massenhaften Fremdbetreuung: „Früh wegorganisierte Kinder können in Großgruppen traumatische Erfahrungen machen“, sagte sie dem „Focus“. …“

Quelle / gesamter Artikel: Huffingtonpost
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„Ärger über liberale Urteile: CDU will Rechte der Verfassungsrichter beschränken“

„Aus Unmut über die jüngsten Urteile des Bundesverfassungsgerichts will die Führung der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag künftig stärker auf die Auswahl von Kandidaten für die Richterposten achten. Entsprechende Überlegungen stellten nach SPIEGEL-Informationen konservative Unionsabgeordnete um Fraktionschef Volker Kauder (CDU) am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen des „Xantener Kreises“ an.

Die Unionsabgeordneten beklagten, dass Karlsruhe mit seinen Urteilen eine Liberalisierung der Gesellschaft vorantreibe und dabei die eigenen Zuständigkeiten überschreite. Das Gericht mache Gesellschaftspolitik, sagte der ehemalige Verteidigungsminister und Verfassungsrechtler Rupert Scholz. …“

Quelle / gesamter Artikel: Spiegel
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„Kinder- und Jugendärzte: Bundesregierung vernachlässigt Kindeswohl“

In wenigen Wochen, am 20. November, wird die UN-Kinderrechtskonvention 25 Jahre. Vor fünf Jahren wurde die Bundesregierung von den Autoren des 13. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung aufgefordert, die Lage der Kinder in Deutschland gemäß der Kinderrechtskonvention zu verbessern.

Der Berufsverband Kinder- und Jugendärzte hat daher nachgeschaut, was aus den Forderungen und Versprechen der Bundesregierung geworden ist.
„Unser Fazit: Insbesondere bei der frühen Förderung und der Gesundheitsversorgung kommen die Kinder in diesem Lande nicht zu ihrem verbrieften Recht,“ so Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte heute in Köln. „Die wichtigen Forderungen der Expertenkommission, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch Ursula von der Leyen eingesetzt wurde, sind bis heute nicht erfüllt:
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„Frauen sind in Beziehungen oft aggressiver als Männer“

„Gegenüber ihrem Partner verhalten sich jüngere Frauen häufiger aggressiv als Männer – in Worten und Taten. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ als Fazit einer Studie, die auf der Jahreskonferenz der Britischen Psychologischen Gesellschaft vorgestellt wurde. Die Wissenschaftler hatten 1104 Studierende zu ihrem Verhalten gegenüber Partnern und Freunden befragt. Demnach setzten die befragten Frauen häufiger manipulatives Verhalten und körperliche Aggression ein als Männer. …“

Quelle / gesamter Artikel: Yahoo! Nachrichten / Apotheken-Rundschau
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Fehlerhafte Gutachten in Sorgerechtsfällen

Nachfolgend weisen wir auf zwei aktuelle Medienbeiträge hin, die sich kritisch mit Gutachten im Familienrecht auseinander setzen. Zum Einen berichtet die „Süddeutsche Zeitung“:

„… Zwei Psychologie-Professoren der Fern-Universität Hagen, Christel Salewski und Stefan Stürmer, haben 116familienpsychologische Gutachten aus Nordrhein-Westfalen auf die Einhaltung wissenschaftlicher Standards analysiert. Das Ergebnis nennen sie „alarmierend“. Mindestens ein Drittel, womöglich mehr als die Hälfte jener Gutachten, die über Schicksale entscheiden, sei fehlerhaft. …“

Zum Artikel bitte hier entlang.

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„Umgangsrechtliche Entscheidung vollstrecken?“

Der verwehrte oder erschwerte Umgang mit dem gemeinsamen Kind ist immer noch ein beliebter Kriegsschauplatz am Rande einer Scheidung. Wird der Umgang immer wieder hintertrieben, bleibt dem betroffenen Elternteil als ultima ratio noch die Vollstreckung der umgangsrechtlichen Entscheidung – kein einfacher Weg.

Die Vollstreckung einer umgangsrechtlichen Verfügung richtet sich nach §§ 88 ff. des FamFG. Voraussetzung ist das Vorliegen einer richterlichen Umgangsverfügung. Eine Umgangsvereinbarung reicht als Grundlage für die Vollstreckung nicht aus.

Gerichtliche Verfügung konkret sein

Die gerichtliche Verfügung muss vollzugsfähig sein, d.h. konkrete Anweisungen gegenüber dem betreuenden Elternteil enthalten. Unternimmt dann der betreuende Elternteil keine Anstrengungen, damit das Kind eine gerichtliche Umgangsregelung befolgt oder hintertreibt die Ausübung des Umgangsrechts sogar, rechtfertigt dies u.U. Vollstreckungsmaßnahmen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Haufe
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Weiteres Gewaltexperiment in der Öffentlichkeit

Wer ein funktionierendes, unvoreingenommenes Unrechtsbewusstsein hat, bekommt bei Gewaltexperimenten wie diesem US-amerikanischen unweigerlich Bauchschmerzen. Ein ähnliches Experiment der britischen Initiative „ManKind“ hatten wir im Übrigen bereits am 28. 05. 2014 verlinkt. Gewalt ist in keinem der beispielhaft gezeigten Fälle lustig – bitte schauen Sie nicht weg!
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Buchtipp: Prof. Dr. Gerhard Amendt „Handbuch: Familiäre Gewalt im Fokus“

Im Oktober erscheint im Ikaru-Verlag Pofessor Doktor Gerhard Amendts Fachbuch „Familiäre Gewalt im Fokus“, auf welches wir gern hinweisen:

Familiäre Gewalt im Fokus beschreibt die Kurz- und Langzeitfolgen für Kinder, Eltern und Beziehungspartner, die sich nicht mehr mit Worten verständigen können. In 27 Beiträgen stellen 53 Autoren an Fallbeispielen ihre vielgestaltige Arbeit mit Kindern, Eltern und Partnern vor wie ethnischen Gruppen, sexuellen Minderheiten oder Scheidungspartnern.

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Kostenentscheid des OLG Celle zulasten des ausgrenzenden Elternteils

Wir verweisen nachfolgend auf einen Beschluss des OLG Celle, der die erstinstanzlichen Verfahrenskosten vollumfänglich dem ausgrenzenden Elternteil auferlegt:

„Auf die Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluß des Amtsgerichts – Familiengericht – Hannover vom 26. September 2013 geändert und wie folgt neu gefaßt:

Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens trägt die Antragsgegnerin, die dem Antragsteller auch seine außergerichtlichen Auslagen zu erstatten hat.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Antragsgegnerin auferlegt.

Verfahrenswert für das Beschwerdeverfahren: 3.000 €

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„Ungerechtes Klischee vom Zahlvater“

„Jede dritte Ehe geht in die Brüche, 95 Prozent der Eltern teilen sich nach einer Scheidung das Sorgerecht für ihre Kinder. Beim Unterhalt aber machen die getrennten Partner im seltensten Fall halbe-halbe. Selbst Väter, die sich nicht nur als Wochenendpapa sehen und ihr Kind fast die Hälfte des Monats betreuen, müssen nämlich den gesamten Unterhalt zahlen. Die Familienpolitik setzt auf die Elternzeitmänner und die Teilzeitmänner. Die Familienmänner, die eine enge Bindung zu Haushalt und Kindern genießen, sind in der Gesellschaft auch längst angekommen. Doch in der Rechtsprechung ist dieser neue Mann noch nicht vorgesehen. Das neue Rollenmodell läuft nicht wirklich überall rund. …“

Quelle / gesamter Artikel: Süddeutsche Zeitung
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