„Der Streik der Väter“

„… Als Reaktion auf die wütende Kritik der Feministinnen entstand eine neue Kreatur, der schließlich das Etikett „neuer Vater“ umgehängt wurde – ein stets von schlechtem Gewissen geplagter, windelwechselnder, verständnisvoller und femininer Mann, der still dafür zu büßen hat, mit einem Y-Chromosom geboren worden zu sein.

Natürlich war es notwendig, durch die veränderten Lebensbedingungen die Aufteilung von Hausarbeit und Kindererziehung zu hinterfragen. Doch während die Frauen lustvoll neue Freiheiten für sich erkämpften, wurden die Männer ungefragt in ihre neue Rolle gezwängt. Zwar musste der Vater selbstredend weiterhin beruflich erfolgreich sein, um vor den Augen der Frau zu genügen, gleichzeitig wurde er aber auch zu einer Ersatz-Mama, die die gestresste Mutter stets zu entlasten hat.

Und während dem Mann neue Aufgaben aufgehalst wurden, blieben seine Rechte auf der Strecke. So entscheidet etwa bereits bei einer Schwangerschaft alleine die Frau darüber, ob sie das Kind auch bekommen will. Der Mann hat letztlich nur die Konsequenzen zu tragen.

[…]

Auch bei einer Trennung haben die Männer in der Regel das Nachsehen. Hier werden sie plötzlich wieder auf ihre ehemalige Rolle als Ernährer zurückgestuft. Sie müssen dann zwar bis zu 60 Prozent ihres Einkommens abliefern, den Nachwuchs sehen dürfen sie allerdings nur mehr sporadisch – wenn überhaupt. Es gibt inzwischen sogar Gerichtsurteile, denen zufolge ein Mann für ein Kuckuckskind aufzukommen hat, das ihm von seiner Ex-Frau wissentlich untergeschoben wurde.Theoretisch hätten Kinder auch nach einer Trennung das Recht auf beide Elternteile, doch die Realität spricht eine andere Sprache. So wird bis auf wenige Ausnahmen stets den Frauen das alleinige Obsorgerecht zugesprochen. Die Folge: Im ersten Jahr verliert jedes zweite Kind vollständig den Kontakt zum Vater, nach zwei Jahren sind es bereits 70 Prozent.

[…]

1970 waren in den USA etwa 80 Prozent aller 25 bis 29 Jahre alten Männer verheiratet, 2007 waren es nur mehr halb so viele. Während 1970 von den 30- bis 35-Jährigen noch 85 Prozent unter der Haube waren, erreichte ihr Anteil im Jahr 2007 lediglich 60 Prozent.

Doch auch bei Männern im mittleren Alter geht die Zahl der Verheirateten stetig zurück, insbesondere wenn sie einen Uni-Abschluss haben. 18 Prozent der 40- bis 44-Jährigen haben niemals geheiratet, um sechs Prozent mehr als noch vor 25 Jahren. Bei 35 bis 39 Jahre alten Männern sind 22 Prozent unverheiratet (plus acht Prozent).

Auch der Stellenwert der Institution Ehe hat unter Männern rapide abgenommen. Einer Studie des Pew Research Centers zufolge ist die Zahl der Frauen zwischen 18 und 34 Jahren, die eine erfolgreiche Ehe als ein primäres Lebensziel ansehen, in den vergangenen 15 Jahren von 28 auf 37 Prozent gestiegen. Bei Männern trat das genau gegenteilige Phänomen auf: Die Zahl ging von 35 auf 29 Prozent zurück. …“

Quelle / gesamter Artikel: Relax Guide
__

Bitte unterstützen Sie unter diesem Link unsere Initiative. Vielen herzlichen Dank!

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: