„Die Rolle des Vaters: Wichtiger als bislang angenommen“

„… Wichtig sind sie ja schon, die Väter. Irgendwie. Aber so wichtig, dass es ohne sie nicht geht? Oder gar wichtiger als Mütter? Nein, das kann nicht sein. So ist der allgemeine Tenor. Doch der Wissenschaftler Ronald Rohner wollte sich mit diesen Einsichten nicht so recht abfinden. Schon im Jahr 1975 begann er, sich mit der Thematik zu befassen und kam zu erstaunlichen Schlüssen.

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Eine der wichtigen Erkenntnisse Rohners ist der besondere Einfluss des Vaters auf das Selbstvertrauen von Kindern. Zwar neigen Kinder generell dazu, aggressiv oder emotional instabil zu werden, wenn sie nicht genügend Liebe und Zuwendung bekommen, und zwar unabhängig davon, ob das emotionale Defizit von der Mutter oder dem Vater ausgeht. Was Rohner herausfand, war allerdings dennoch erstaunlich, denn er kam anhand seiner Untersuchungen zum Schluss, dass Ablehnung durch den Vater oft eine größere Bedeutung für das Kind hat. …“

Quelle / gesamter Artikel: Vaterfreuden
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„Der Streik der Väter“

„… Als Reaktion auf die wütende Kritik der Feministinnen entstand eine neue Kreatur, der schließlich das Etikett „neuer Vater“ umgehängt wurde – ein stets von schlechtem Gewissen geplagter, windelwechselnder, verständnisvoller und femininer Mann, der still dafür zu büßen hat, mit einem Y-Chromosom geboren worden zu sein.

Natürlich war es notwendig, durch die veränderten Lebensbedingungen die Aufteilung von Hausarbeit und Kindererziehung zu hinterfragen. Doch während die Frauen lustvoll neue Freiheiten für sich erkämpften, wurden die Männer ungefragt in ihre neue Rolle gezwängt. Zwar musste der Vater selbstredend weiterhin beruflich erfolgreich sein, um vor den Augen der Frau zu genügen, gleichzeitig wurde er aber auch zu einer Ersatz-Mama, die die gestresste Mutter stets zu entlasten hat.

Und während dem Mann neue Aufgaben aufgehalst wurden, blieben seine Rechte auf der Strecke. So entscheidet etwa bereits bei einer Schwangerschaft alleine die Frau darüber, ob sie das Kind auch bekommen will. Der Mann hat letztlich nur die Konsequenzen zu tragen.

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„Jugendämter bewegen sich auf schmalem Grat“

Im folgenden Interview fehlt es an jeglicher Bezugnahme auf die immer wieder berichteten Falschbeschuldigungen von Familien, fatalen Fehleinschätzungen und ungerechtfertigten Inobutnahmen seitens des Jugendamtes:

„… DW: Jugendämter in Deutschland haben 2013 mehr Kinder und Jugendliche in Obhut genommen als das Jahr zuvor. Warum sind die Zahlen um fünf Prozent angestiegen?

Heinz Hilgers: Das geht ja jetzt schon seit Jahren so. Wenn Sie die Zahlen in einem längeren Zeitraum vergleichen, dann sind die Inobhutnahmen im Jahr 2005 von 25.664 auf 42.123 im Jahr 2013 gestiegen. Das ist auch nicht mehr erklärbar mit der Steigerung der Inobhutnahmen von unbegleiteten Minderjährigen – Flüchtlingskindern – die aus dem Ausland einreisen. Und deswegen ist das natürlich ein großes Problem, das besonderer Aufmerksamkeit der Jugendhilfe und auch der Politik bedarf.

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“Die jungen Väter stecken in einem Dilemma”

„… Volker Baisch ist Deutschlands bekanntester Väter-Lobbyist. Schon seit 2001 hat es sich der Hamburger Unternehmensberater zur Aufgabe gemacht, Männer bei ihrer neuen, ungewohnten Aufgabe als Familienvater zu helfen. Mit seiner Beratungsagentur Väter gGmbH hilft er Unternehmen, Hochschulen und Organisationen dabei, ihre angestellten Väter besser zu unterstützen. Im Interview mit XING spielraum berichtet er, woran es bei der “Väterfreundlichkeit” in Deutschland trotz aller Fortschritte immer noch fehlt. Und warum sich auch die Frauen verändern müssen.

Herr Baisch, wieso brauchen berufstätige Väter im Sinne der Familienförderung eigentlich eine spezielle Behandlung?

Volker Baisch: Eine spezielle Behandlung brauchen Sie nicht. Es gibt in den meisten großen Unternehmen konkret eine ganze Reihe von unterstützenden Maßnahmen, wie Home-Office- oder Teilzeitangebote. Aber es braucht eine neue Perspektive, eine neue Haltung, vor allem bei den Personalern, weil Familienpolitik in den letzten Jahren – trotz Elterngeld etc. – überwiegend aus der Sicht der Frauen umgesetzt worden ist.  Das hat immer noch zur Folge, dass nur 13 Prozent aller berufstätigen deutschen Väter sagen: “Familienfreundlichkeit ist auch Väterfreundlichkeit.” …“

Quelle / gesamtes Interview: XING / Spielraum

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„Die ohnmächtigen Väter“

Ein Blick in die Schweiz:

„… Mit Schweizer Augen betrachtet, ist es mehr als erstaunlich, welch familienfreundliche Rahmenbedingungen Schweden als Teil der staatlichen Infrastruktur gewährleistet – und zwar mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der wir in der Schweiz den Halbstundentakt der SBB als «normal» empfinden. Zurück zu Hause wartet die nüchterne Realität: Vaterschaftsurlaub null. Elterngeld null. Und ein Kindergeld, das nicht mal für zwei Monate Kinderkrippe reicht.

«Die Politik betreibt eine äusserst wirkungsmächtige Politik, indem sie keine Politik macht. Mit dem Verzicht auf einen gesetzlich verankerten Vaterschaftsurlaub begünstigt sie vom ersten Lebenstag eines kleinen Kindes an die väterliche Entfremdung aus dem familiären Bereich.» Das habe ich im Januar 2013 im Manuskript meines Buches «Co-Feminismus» geschrieben.

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„Kurzumfrage: Bedeutung von Vätern“

Wenngleich bereits etwas älter, verweisen wir dennoch gern auf die Umfrage zur Bedeutung von Vätern der „Hessenstiftung Familie hat Zukunft“. Zur Umfrage bitte hier entlang.

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„Zum Familienrat statt vors Familiengericht“

„… Es gibt viele Krisen, in denen Familien stecken können. Mit einem ungewöhnlichen Angebot versucht das Jugendamt (Stuttgart, d. Verf.) den Betroffenen zu helfen, selbst zu Lösungen zu kommen: Es beruft Familienräte ein, die von Bürgern organisiert werden. Eltern, Großeltern, Kinder, Tanten, Onkel, Freunde und weitere Vertraute kommen im Idealfall zusammen, um einen Plan zu entwickeln.

„Es geht um eine gute Lösung für das Kind, das steht im Mittelpunkt und nicht das Vergangene“, erklärt Heike Hör vom Jugendamt, die das Angebot koordiniert. Je mehr Menschen dabei seien, desto mehr Ideen würden auch entwickelt. Der selbstverantwortliche Ansatz ist so erfolgreich, dass die Stadt den Familienrat nach einer vierjährigen Pilotphase im April ins Regelangebot überführt hat. Rund 140 Familienräte sind abgehalten worden. Einer früheren Evaluation zufolge beurteilten die Fachkräfte des Jugendamts den Familienrat in 90 Prozent der Fälle positiv. Auch 80 Prozent der Beteiligten würden ihn weiter empfehlen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Stuttgarter Zeitung

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Bernd Siggelkow („Die Arche“) zu Kinderarmut und zur Position des Jugendamtes

„… Und die Kinder? Was fehlt ihnen am meisten?

Es geht nicht in erster Linie um finanzielle Not. Natürlich können Empfänger von Transferleistungen keine allzu großen Sprünge machen. Ein viel größeres Problem aber ist: Viele junge Menschen wachsen heute in emotionaler Armut auf. Viele von ihnen haben nicht das Gefühl, dass es irgendjemanden gibt, der an sie glaubt, der sie wertschätzt und unterstützt. Einige kriegen sogar von ihren Eltern zu hören, dass sie unerwünscht sind. Bei den Kindern bleibt das hängen und hinterlässt eine Narbe. Mit Blick auf das Materielle benehmen sich die Kinder wie kleine Erwachsene. Sie kämpfen um die Existenz. Es soll niemandem auffallen, dass sie irgendwie anders sind – sie versuchen, ihre Armut zu kaschieren.

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Ministerin Schwesig will Familien (weiter) schwächen

Trotz stagnierender Fallzahlen steigen seit Jahren die Inobhutnahmen kontinuierlich und frappierend an. Immer wieder berichten die Medien (wie beispielsweise jüngst die Junge Welt) über deutliche Kompetenzüberschreitungen und Rechtsbeugungen im Umgang mit Familien. Dennoch will Familienministerin Manuela Schwesig die bestehenden Gesetze weiter ausrichten:

„… Konkret sollen Kinder, die in Pflegefamilien leben, künftig mehr Schutz erfahren. Jugendämter und Gerichte könnten sich dann bei ihren Entscheidungen, wo ein Kind leben soll, stärker nach dem Kindeswohl richten und nicht nach dem Vorrecht der Eltern, das im Grundgesetz verankert ist. So soll verhindert werden, dass Kinder immer wieder zu ihren leiblichen Eltern zurückmüssen, obwohl diese sie misshandeln oder vernachlässigen.

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Hamburg: Jeder zehnte ASD-Mitarbeiter hat einen Nebenjob

Angesichts der Arbeitsbelastung vieler Jugendamtsmitarbeiter* eine fragwürdige Meldung:

„… Etwas mehr als jeder zehnte Mitarbeiter der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD) geht einer Nebenbeschäftigung nach. Das geht aus der Antwort des SPD-Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Christoph de Vries hervor.Der Sozialexperte stuft das als „sehr bemerkenswert“ ein. Denn die Jugendamtsmitarbeiter hätten oft über die hohe Arbeitsbelastung geklagt, zuletzt im Untersuchungsausschuss „Yagmur“, der den Tod des dreijährigen Mädchens aufklären soll. Dass dennoch 48 von 410 ASD-Mitarbeitern einen Zweitjob haben, werfe Fragen auf. …“

Quelle / gesamter Artikel: Hamburger Abendblatt
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