Männerhaus in Osterode eröffnet

Das unserem Erfahrungsstand nach erste öffentlich finanzierte Männerhaus Deutschlands nahm am 1. Mai in Osterode seine Arbeit auf:

„… Dass auch Männer Opfer Häuslicher Gewalt werden können, zählt zu den letzten gesellschaftlichen Tabus. Auch „Täter“, die beispielsweise nach dem Gewaltschutzgesetz ihrer ehelichen Wohnung verwiesen werden oder auch sonst aus dem Teufelskreis ihres gewalttätigen Verhaltens aussteigen wollen, finden hier Zuflucht, Obdach und unbürokratische Hilfe. In enger Anlehnung an die Konzepte und Finanzierung von Frauenhäusern, schloss der Verein Gleichstark mit dem Landkreis Osterode eine Vereinbarung für diese „besondere soziale Notlage“, wie es im Sozialgesetzbuch heißt.

Lange Verhandlungen

Die Vereinbarung, die neben Finanzierung auch Konzept und Qualität des Männerhauses regelt, trafen der Vorsitzende von „Gleichstark“, Daniel Koppe, mit dem Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales vom Landkreis Osterode, Manfred Heidergott.

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„Was Papa für das Glück seines Kindes bedeutet“

Über die Bedeutung der Mutterliebe wurde schon viel geschrieben. Dabei trägt die Liebe des Vaters genauso viel zur positiven Entwicklung eines Kindes bei – und manchmal sogar mehr.

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Mütter bekommen das Lob und die Anerkennung für die Erziehung, aber auch Verantwortung und Schuld zugewiesen – je nachdem, wie der Nachwuchs am Ende so geraten ist. Väter hingegen kamen noch bis in die späten 60er-Jahre hinein in der gesellschaftlichen Debatte nur wenig und in der wissenschaftlichen Debatte fast gar nicht vor.

Wenn Väter für die Kinder da sind, so war der Tenor, dann ist das schön, und sicher auch irgendwie wichtig für die Entwicklung des Nachwuchses. Wie wichtig aber, das weiß man erst seit wenigen Jahren. Denn als die Forschung sich endlich der Väter annahm, stellte sich heraus: Väter prägen ihre Kinder nicht nur in dem gleichen Ausmaß, wie Mütter es tun, ihr Einfluss ist für bestimmte Entwicklungen sogar noch wichtiger als der der Mutter.

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Gewaltexperiment: Frauen wird geholfen, Männer werden ausgelacht

„Häusliche Gewalt ist ein Tabu-Thema, egal ob sie von Männern oder von Frauen ausgeht. Wenn Männer aber unter übergriffigen Frauen leiden, haben sie zudem noch das Problem, dass ihnen die gesellschaftliche Unterstützung fehlt. Ein Mann kann sich doch gegen eine Frau wehren, so die landläufige Meinung. Die britische Initiative ManKind unterstützt Männer, die häusliche Gewalt erleben. In einem Youtube-Video zeigt die Organisation, wie unterschiedlich Gewalt wahrgenommen wird, je nachdem, ob sie von einem Mann oder einer Frau ausgeht. …“

Quelle / gesamter Artikel: Werben & Verkaufen GmbH

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Resonanz auf den „B. Z.“-Artikel vom 18. 05. 2014

Nicht zuletzt durch unser weitreichend verlinktes und zitiertes Posting „Der Vaterhass der B. Z.“ hatte der zuständige Redakteur Gunnar Schupelius mit einer Flut kritischer Reaktionen umzugehen, einige unserer Blogkommentatoren* wurden direkt zitiert. Unsere Hoffnung, er habe verstanden und seine Sichtweise revidiert, lässt sich angesichts seines Fazits „Die laut tönende Väterlobby mit ihren endlosen Auftritten und anrührenden Geschichten geht über das Schicksal der Kinder glatt hinweg, die seit einem Jahr zum Opfer des geteilten Sorgerechts geworden sind.“ jedoch nicht bestätigen. Hier geht es zum nachverfassten Artikel.

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*Bitte beachten Sie unseren Hinweis zur Verwendung des Sprachgeschlechtes.

Luxemburg: 36% der Opfer häuslicher Gewalt männlich

Ein Artikel des Luxemburger „Tageblatt“ lässt erkennen, dass in einer der unsrigen sehr ähnlichen Gesellschaft bereits 36% der Opfer häuslicher Gewalt als männlich (an)erkannt werden. Eine Quote, die sich mit einem Ausbau des Versorgungssystems und einem Bewusstseinswandel männlicher Opfer noch erhöhen dürfte:

„… Demnach stellte die Polizei in 312 Fällen gewaltsame Angriffe auf eine Person fest. Manche führten zu einem Krankenschein des Opfers. In 64,26 Prozent der Fälle waren die Opfer Frauen, in 35,74 Prozent waren die Opfer Männer. Anders gesehen, waren 69,11 Prozent der Täter männlich und 30,89 Prozent der Täter weiblich. …“

Quelle / gesamter Artikel: Tageblatt

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Der Vaterhass der B. Z.

Als Redakteur der B. Z. veröffentlichte Gunnar Schupelius einen außerordentlich tendenziösen und damit voreingenommenen Artikel gegen die Bemühungen von Vätern, ihren Kindern ein Stück Normalität und beidseitige trennungselterliche Förderung zu ermöglichen:

„Vor einem Jahr, am 19. Mai 2013, trat ein neues Gesetz in Kraft. Unverheiratete Väter können seitdem das Sorgerecht für ihr Kind gegen den Willen der Mutter erzwingen. Politiker, Anwälte, Richter und Journalisten waren begeistert. Das „Kindeswohl“ stehe „im Mittelpunkt“, erklärte Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Hatte sie recht?

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„Warum Richter irren“

„… „Das passiert relativ häufig.“ Die Schätzungen schwanken zwischen 10 und 25 Prozent. Bis zu ein Viertel aller in Deutschland gefällten Urteile falsch? Das ist eine beängstigende Vorstellung.

Der emeritierte Strafrechtsprofessor Bernd Schünemann nennt für die hohe Fehlerquote zunächst einmal einen sehr naheliegenden Grund: „Es ist eine unglaublich schwierige Sache, einen Sachverhalt, der in der Vergangenheit und nicht unter dem allgemeinen Zusehen von zahlreichen Menschen stattgefunden hat, überzeugend zu rekonstruieren.“ Diese ungeheure Herausforderung sei für die Strafjustiz in vielen Fällen einfach nicht zu bewältigen.

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Nivea ehrt zum Vatertag Väter

Nachdem einige engagierte Väter Ende Februar das Resultat einer abgeschlossenen Petition gegen einen vaterlosen Weihnachtswerbespot der Marke Nivea in der Firmenzentrale übergeben hatten, reagiert die Beiersdorf AG anlässlich des bevorstehenden Vatertages nunmehr mit einer Ehrung der Väter. Wir sagen Dankeschön und hoffen auf einen hohen Nachahmungseffekt.

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„Neues Gesetz diskriminiert Väter“

„Ab Mai 2014 ist das Gesetz zur vertraulichen Geburt in Kraft getreten. Dabei können Mütter in schwierigen Situationen ein Kind anonym, ohne die Zustimmung des Vaters, in einer Klinik zur Welt bringen und dort abgeben. Sie hinterlassen aber ihre Personendaten, damit das Kind später seine Herkunft erfahren kann.

Dieses Gesetz lässt die Interessen der Väter völlig unberücksichtigt und ermöglicht es dadurch, dass Vätern gegen ihren Willen ihr Kind entzogen wird. Väter, die sich um ihr Kind kümmern wollen, bleiben dabei völlig rechtlos. Das neue Gesetz zur vertraulichen Geburt ist daher väterdiskriminierend und verstößt ganz klar gegen Artikel 6 (2) unseres Grundgesetzes. Ebenso verstößt es gegen die Artikel 5 und 9 der UN-Kinderrechtskonvention. …“

Quelle / gesamter Artikel: Huffingtonpost

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„Ehestreit kostet Lebensjahre“

„… In der Gruppe jener, die sich „ständig“ oder „sehr oft“ hohen Ansprüchen ihrer Partner ausgesetzt sahen, starben doppelt so viele Probanden im Vergleich zu denen, die sich kaum der quengelnden Anforderungen ihrer Liebsten erwehren mussten. Häufiger Streit verkürzte die Lebenserwartung noch stärker als der Druck des Anspruchsdenkens, und zwar unabhängig davon, ob die Konflikte mit dem Partner, mit Freunden oder mit den Nachbarn ausgetragen wurden.

Den Männern gingen Ärger und Sorgen mit ihren Liebsten besonders zu Herzen. Bis zu 315 zusätzliche Todesfälle kämen jährlich auf 100 000 Einwohner, so errechneten die dänischen Ärztinnen, weil der Druck der Partnerin den Herren zu viel werde. Ob dies der Hauptgrund dafür ist, dass die Lebenserwartung der Frauen deutlich über jener der Männer liegt, muss indes noch geklärt werden. „Männer sind offenbar besonders verletzlich, wenn ihre Partnerin ihnen Ärger und Sorgen bereitet“, sagt Lund.

[…]

Konstruktiv streiten hingegen lässt die Partner länger leben. Konflikte werden idealtypisch so geführt: „Schatz, ich bin zwar ausnahmsweise anderer Meinung, aber ich verehre dich trotzdem.“ Wer hingegen den anderen entwertet, beleidigt oder ihm gar vorwirft, sich wie die eigene Mutter zu verhalten, macht viel kaputt. Bei feindseligen Paaren gilt im doppelten Sinne, dass Verletzungen nicht so schnell heilen – und im Zweifel der Mann auf der Strecke bleibt.“

Quelle / gesamter Artikel: Süddeutsche Zeitung

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