„Scheidungskinder: Glück. Gehabt“

„… Wir mögen als Kinder viel Energie darauf verwendet haben, zu demonstrieren, dass wir trotz getrennter Eltern ganz normal sind, dass wir gut in der Schule sein und sogar ordentlich mit Messer und Gabel essen können. Trotzdem betrachteten wir so befremdet wie sehnsuchtsvoll Fotos, die unsere Eltern zeigten, als sie noch zusammen waren. Für viele von uns ist es ein Ziel geblieben, selbst den einen Partner zu finden, mit dem wir möglichst ewig zusammenbleiben. Kaum ein erwachsenes Scheidungskind, das nicht diesen Ehrgeiz hätte: Ich will es besser machen (wobei „besser“ manchmal heißt: Bloß nicht heiraten!, als könnte einen die Abwesenheit eines Papiers, eines Rings vor irgendetwas bewahren). Dazu kommt häufig der Wunsch: Ich will, dass mein Kind es besser hat. Aber all die Anstrengung scheint oft direkt in den Misserfolg zu führen: Eine Menge erwachsener Trennungskinder sitzen jetzt beim Scheidungsanwalt – und ahnen, dass sie dort sitzen, weil sie selbst getrennte Eltern haben. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Zeit

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