„Staat soll Kinder leichter aus Familien holen dürfen“

Einmal mehr werden Herkunftsfamilien als potenzielle Gefahr für Kinder dargestellt statt eine Debatte der Stärkung anzustoßen:

„… „Wir wollen die Rechte der Kinder auch im Grundgesetz verankern“, sagte Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele unserer Zeitung. Der Sozialdemokrat koordiniert die SPD-geführten Länder in den Bereichen Arbeit, Soziales und Familie.

Den Hamburgern geht es vor allem darum, dass der Staat gefährdete Kinder dauerhaft in Obhut nehmen und ihnen ein neues zuhause in einer Pflegefamilie geben kann. „Wir müssen dafür sorgen, dass auch Pflegekinder mit einem hohen Maß an Sicherheit und Beständigkeit aufwachsen können“, sagte Scheele. Nur so hätten sie die Chance, sich gut zu entwickeln. „Dafür müssen wir die rechtliche Stellung des Kindes und der Pflegeeltern stärken.“

Bislang ist im Grundgesetz verankert, dass die Pflege und Erziehung der Kinder das „natürliche Recht der Eltern“ sei. Dies soll auch so bleiben. Ein eigenes Kinderrecht soll dafür sorgen, dass der Staat sich gegen Mütter und Väter durchsetzen kann, die ihre Kinder misshandeln oder verwahrlosen lassen. …“

Quelle / gesamter Artikel: RP online

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Neue Maßstäbe im Gewaltschutz?

In der Berliner Charité nahm unlängst eine Gewaltschutzambulanz ihre Arbeit auf, die unabhängig von Alter und Geschlecht rechtsmedizinische Untersuchung und Dokumentation anbietet:

„… Frakturen, Hämatome, Verbrennungen und Stichwunden – wer Opfer von Gewalt geworden ist und Hilfe benötigt, dies jedoch nicht bei der Polizei anzeigen möchte, bekommt Hilfe in der Charité. Die neue Gewaltschutzambulanz soll eine Anlaufstelle für Betroffene unabhängig von Alter und Geschlecht sein, um erlittene Verletzungen rechtsmedizinisch untersuchen und gerichtsfest dokumentieren zu lassen.

[…]

In der Gewaltschutzambulanz werden Opfer häuslicher Gewalt behandelt, Verletzungen nach Gewaltdelikten sowie Kindesmisshandlungen. „Gewalt zieht sich durch alle Schichten. Am häufigsten kommen zu uns jedoch Frauen, die von ihrem Mann geschlagen wurden und die Gewalt dokumentieren lassen möchten, ohne jedoch die Polizei sofort einzuschalten“, sagte Michael Tsokos, Ärztlicher Leiter der Gewaltschutzambulanz. Im Unterschied zur Behandlung eines Hausarztes könne die neue Opferhilfe Anzeichen von Gewalt wie beispielsweise Griffspuren oder Entkleidungsverletzungen besser erkennen. …“

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„Scheidungen schaffen ein Europa des Misstrauens“

Im Gegensatz zu einer Scheidung ist bei der Auflösung einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft ein Eingreifen der Justiz nur bei Meinungsverschiedenheiten erforderlich.

In Europa haben 13 % der Paare unterschiedliche Staatsbürgerschaften. Die Reisefreiheit fördert Begegnungen, beginnend mit dem „Erasmus“-Programm, wie es so schön in den Filmen „L’auberge espagnole – Barcelona für ein Jahr“ und “ L’Auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg“ gezeigt wird. Doch obwohl die Liebe europäisch ist, sind es Trennung und Scheidung weitaus weniger.

Wer es nicht selbst erlebt hat, kann sich tatsächlich nicht vorstellen, welche Tragödien eine länderübergreifende Scheidung nach sich ziehen kann. Niemand kann sich vorstellen, dass man am Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts wegen einer Scheidung, seine Kinder nicht mehr sehen darf, ins Gefängnis gesperrt, ruiniert oder ausgestoßen werden kann.

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Deutsche Abgeordnete verhindern Jugendamts-Anhörung des EU-Parlaments

Deutsche Abgeordnete verhinderten die Debatte des Europäischen Parlaments zur Thematik deutscher Jugendämter. Wir dürfen auf die Stellungnahme von Philippe Boulland, MdEP (UMP) und einziges ordentliches französisches Mitglied des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments, verweisen:

Mit Verblüffung und Empörung habe ich von der totalen Streichung der Debatte über das Jugendamt erfahren, die im Petitionsausschuss stattfinden sollte. Diese Entscheidung beraubt sehr viele Eltern und indirekt auch Kinder ihres Rederechts, obwohl es oft das einzige ist, das ihnen verblieben ist“, sagte Philippe Boulland.

„Die Frage der Scheidungen und der Kinderrechte wurde im Europäischen Parlament für viele Länder diskutiert, aber wir dürfen nicht über Deutschland sprechen. Dabei ist es das europäische Land, mit dem wir die meisten Probleme haben“, fügte er an.

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„Der Umgangsvergleich, die Weigerung des Kindes – und das Ordnungsgeld gegen das Jugendamt“

„Gegen das Jugendamt, das in seiner Eigenschaft als Amtsvormund an einem gerichtlich gebilligten Umgangsvergleich beteiligt ist, kann im Fall der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld festgesetzt werden. Dass im Rahmen der – dem Rechtspfleger übertragenen – Aufsicht über die Amtsführung des Vormunds die Feststetzung eines Zwangsgelds gegen das Jugendamt gesetzlich ausgeschlossen ist, steht dem nicht entgegen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Rechtslupe

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„Ohne Vater bleibt sich der Sohn fremd“

„… Väter haben kein gutes Image mehr. Die englische Autorin Maureen Green formulierte zeitsymptomatisch: „Ein toter Vater ist Rücksicht in höchster Vollendung.“ Laut wurde die vaterlose Familie gefeiert – die Mutter-Sohn-, Mutter-Tochter-Beziehung, ohne Mann und ergo auch ohne Gewalt, Tyrannei und Missbrauch.

Dass diese Idylle nicht stimmt, wissen wir inzwischen. Alle neueren Untersuchungen dokumentieren, dass häusliche Gewalt zwischen den Geschlechtern gleich verteilt ist. Söhne werden übrigens von ihren Müttern häufiger körperlich gezüchtigt als von ihren Vätern.

[…]

Ein absenter Vater ist – so weiß die Therapeutik – eine lebenslange Quelle von Traurigkeit, Ärger, Verbitterung und Scham. Ein Sohn braucht seinen Vater, damit er sinnvoll Mann werden kann. Ohne Vater tritt er in ein Leben, für das er nur unzureichend ausgestattet ist. Die Tiefenpsychologin Marga Kreckel bringt es bündig auf den Begriff: „Bleibt der Vater für den Sohn das unbekannte Wesen, so bleibt der Sohn auch sich selbst fremd.“

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Häusliche Gewalt als ideologisches Instrument

Gestern wurde medienübergreifend und unter Bezugnahme auf eine Erhebung der „Agentur der Europäischen Union für Grundrechte“ berichtet, in der EU wäre mindestens jede dritte Frau von Gewalt betroffen. Den der Erhebung zugrundeliegenden Fragen nach gilt eine Frau beispielsweise schon dann als „Opfer körperlicher Gewalt“, wenn sie ab dem Alter von 15 Jahren von jemandem geschubst wurde, als „Opfer seelischer Gewalt“, wenn ein Partner sie schon mal der Untreue verdächtigte, als „Opfer von Stalking“, wenn jemand sie mit einem Kommentar im Internet attackierte, und von „sexueller Belästigung“, wenn sie jeweils „auf unwillkommene Weise“ berührt oder umarmt wurde, einen anzüglichen Witz oder Kommentar hörte, zu einem Date eingeladen, angestarrt oder auf Facebook „angebaggert“ wurde.

Dass besagte Agentur mit einer derart einseitigen Befragungs- und Öffentlichkeitspolitik selbst massiv zumindest deutsche Grundrechte verletzt (beispielsweise Artikel 1, 3, 5 und 6) und die Tatsache völlig übergeht, dass auch Männer zu einem nicht unerheblichen Teil Opfer von Gewalt werden und aus genau diesem Grund fachliche Unterstützung benötigen, veranlasst uns, an dieser Stelle einmal mehr auf die Vielzahl wissenschaftlicher Studien hinzuweisen, die einer objektiven Befragung gerecht wurden. Zu den Studien folgen Sie bitte diesem Link, weitere Postings zum Thema entnehmen Sie bitte diesem Link.

Einer unlängst veröffentlichten Umfrage zum Thema „vertrauensvolle Berufe“ zufolge bekamen im Übrigen Journalisten von 32 Berufsfeldern den viertletzten, Politiker den letzten Platz zugewiesen.

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„Lebenszufriedenheit von Eltern – Die Wiege des Glücks“

„… Der Nachwuchs macht das Leben bunt, in positiver wie negativer Hinsicht.

Dies ist noch das aussagekräftigste Ergebnis einer kürzlich erschienenen Studie, für die US-Wissenschaftler die Daten von fast drei Millionen Menschen aus 161 Ländern ausgewertet haben. So stattlich die Zahl der Teilnehmer, so wenig Klarheit bringt die Analyse in der Frage, ob Kinder nun mehr Glück oder doch mehr Anstrengung bedeuten. Gemittelt über arme wie reiche Länder, über Staaten mit und ohne Zugang zu Verhütungsmitteln kam am Ende heraus, dass es für die Zufriedenheit weitgehend egal ist, ob der Mensch mit oder ohne Nachkommen lebt.

Ein universelles Glücksrezept sind Kinder auch dann nicht, wenn man nur die Situation in den wohlhabenden westlichen Ländern untersucht. Nach einer Erhebung belgischer Wissenschaftler aus dem vergangenen Jahr haben kleine Kinder in diesen Staaten keinen Einfluss auf die allgemeine Lebenszufriedenheit ihrer Eltern. …“ (mehr …)

„Häusliche Gewalt gegen Männer – ein Tabuthema“

„Gewalt ist keine Erfahrung, die ausschließlich Frauen machen. Männer werden genauso oft Opfer von häuslicher Gewalt wie Frauen. Häufig halten die Betroffenen still und schweigen. Laut einer aktuellen Studie des Robert-Koch Instituts (RKI) wurden in Berlin fast genauso viele Männer wie Frauen Opfer häuslicher, körperlicher Gewalt.

Hierbei wurde festgestellt: Häusliche Gewalt gegen Männer ist noch immer ein Tabuthema. Dabei können die Betroffenen nur Hilfe erfahren, wenn sie darüber sprechen. Knapp 6.000 deutsche Erwachsene wurden zu ihren Gewalterfahrungen befragt. Die Zahlen wurden bis 2011 erfasst. Bei einem solchen Thema lässt sich aber kaum sagen, wie ehrlich die Befragten Auskunft gaben.

Scham und Opferrolle 

Der Studie zufolge üben Männer Gewalt eher im Sozialraum und am Arbeitsplatz aus, Frauen eher im häuslichen Bereich. Dabei wurde festgestellt, dass Männer seelisch sogar erheblich mehr leiden als betroffene Frauen. “Dies kann als Hinweis auf eine fehlende sozial akzeptierte Opferrolle für Männer interpretiert werden”, heißt es in der Studie. Die Psychotherapeutin Christa Roth-Sackenheim aus Andernach sieht das ähnlich. “Das Thema häusliche Gewalt ist insgesamt hoch tabuisiert. Und bei Männern kommen noch höhere Schamgefühle hinzu, da es nicht der männlichen Rolle entspricht, geschlagen zu werden.” Oft denken die Männer, dass sie in der Beziehung gravierende Fehler gemacht haben und nehmen die Schuld auf sich. …“

Quelle / gesamter Artikel: Vistano

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„Alte Väter: Gefahr für Erkrankungen der Kinder steigt deutlich an“

„Ist ein Vater bei der Zeugung bereits im fortgeschrittenen Alter, kann das schwerwiegende Auswirkungen auf den Nachwuchs haben. Das berichten Forscher der Universität von Indiana und des Karolinska-Instituts in Stockholm, die für die bisher umfassendste Studie zu dem Thema die Daten von 2,6 Millionen Menschen auswerteten – allen, die in Schweden zwischen 1973 und 2001 geboren wurden.

„Die Ergebnisse haben uns schockiert“, sagt Brian D’Onofrio von der Indiana University in Bloomington. Die Zusammenhänge zwischen dem Alter des Erzeugers und der geistigen Gesundheit des Kindes seien wesentlich deutlicher gewesen als bisher vermutet.

Manische Depression, ADHS, Autismus: deutlich erhöhte Gefahr

Für Kinder älterer Väter besteht laut der Studie ein größeres Risiko psychisch zu erkranken als bei solchen mit einem jungen Vater. Im Vergleich zu Menschen, deren Väter zum Zeitpunkt der Geburt zwischen 20 und 24 Jahre alt waren, hatten diejenigen mit Vätern im Alter von 45 Jahren und mehr demnach ein 25-mal so hohes Risiko auf eine manisch-depressive Erkrankung. …“

Quelle / gesamter Artikel: T-Online

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