„Jugendämter nehmen 40.000 Kinder in Obhut“

In den letzten Tagen wurde quer durch die Medienlandschaft und weitgehend unkritisch von den mittlerweile auf jährlich 40.000 Kinder angestiegenen Inobhutnahmen in Deutschland berichtet, so auch im nachfolgend anzitierten und verlinkten Artikel der „Welt“.
Die vermeintliche Notwendigkeit derartiger Maßnahmen steht jedoch im krassen Widerspruch zu den Ergebnissen unserer unlängst ausgewerteten Umfrage, die erhebliche Defizite innerhalb der Behörde Jugendamt aufweist. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch dieser Artikel der „taz“.
Einer der bedenklichsten Faktoren vorliegender Entwicklung ist die Tatsache, dass seit Jahren seitens einiger politischer Akteure Familien zunehmend als Gefährdungspotential überzeichnet werden und oftmals zugunsten eigener Kinder- und Jugendhilfeangebote (Heimplätze kosten den Steuerzahler beispielsweise pro Monat 6000€ oder mehr, familienstärkende Angebote wiederum erbringen Anbieter sozialer Leistungen sehr viel weniger an Erträgen) massiver Ausbau von Fremdbetreuungsangeboten gefordert wird.

„… Deutschlands Jugendämter müssen jedes Jahr mehr Kinder und Jugendliche in Obhut nehmen. Die Zahl der Inobhutnahmen ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Insgesamt mussten 40.200 Minderjährige vor ihren Sorgeberechtigten in Schutz genommen werden, fünf Prozent mehr als noch 2011. Das hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. Gegenüber 2007 ist die Zahl sogar um 43 Prozent gestiegen. …“

Quelle / gesamter Artikel: Die Welt

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