Ralf Bönt im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zur aktuellen Lage des männlichen Geschlechts

Schriftsteller Ralf Bönt kommt in der heutigen „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ auf die aktuelle Situation des männlichen Geschlechts in unserer Gesellschaft zu sprechen. Einige Auszüge:

„…Genauere Zahlen findet man in Walter Hollsteins „Das missachtete Geschlecht“ oder in der sogenannten „Männerstudie“ der Evangelischen Kirche, die 2010 Furore machte. So sind etwa gleich viele Frauen und Männer in Familien handgreiflich, Frauen fangen aber öfter an und sind öfter bewaffnet als Männer. Drei Viertel aller Opfer sind männlich. Gewalt von Frauen richtet sich am häufigsten gegen den eigenen Partner, ein Drittel der von Männern verübten Gewalttaten trifft Fremde. …“

„…Wir debattieren über Adoptionsrechte für Homosexuelle, aber nicht über ein automatisches Sorgerecht des Vaters. Ein Mitspracherecht des Vaters bei Abtreibungen: Wer das fordert, muss irre sein. Der Vater ist der ausgeschlossene Dritte, und hier schließt sich der Kreis: Gesundheit entsteht in der Familie, wie jede Statistik zeigt. Das Ankommen des Mannes in der inneren Familie ist, da hat der Androloge und Professor für Sozialpädagogik an der TU Dresden Lothar Bönisch recht, die wichtigste Aufgabe auf dem Weg in eine nicht sexistische Gesellschaft. …“

Das Feuilleton Bönts schließt mit drei Kernforderungen:

„…1. eine Quote bei den Ausgaben der Krankenkassen: Binnen zehn Jahren sollen maximal vierzig Prozent eines Jahresbudgets an ein Geschlecht alleine gehen;

2. gleichberechtigte Elternschaft: Binnen zehn Jahren Sorgerecht für jeden leiblichen Vater, eine Mitwirkungspflicht der Mutter bei der Feststellung einer Vaterschaft;

3. eine Quote in den Erziehungsberufen: Binnen zehn Jahren muss die Verdrängung von Männern gestoppt und umgekehrt werden. Vierzig Prozent männliche Erzieher und Lehrer!“

Quelle / gesamter Artikel: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 21. 07. 2013.
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