Ralf Bönt im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ zur aktuellen Lage des männlichen Geschlechts

Schriftsteller Ralf Bönt kommt in der heutigen „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ auf die aktuelle Situation des männlichen Geschlechts in unserer Gesellschaft zu sprechen. Einige Auszüge:

„…Genauere Zahlen findet man in Walter Hollsteins „Das missachtete Geschlecht“ oder in der sogenannten „Männerstudie“ der Evangelischen Kirche, die 2010 Furore machte. So sind etwa gleich viele Frauen und Männer in Familien handgreiflich, Frauen fangen aber öfter an und sind öfter bewaffnet als Männer. Drei Viertel aller Opfer sind männlich. Gewalt von Frauen richtet sich am häufigsten gegen den eigenen Partner, ein Drittel der von Männern verübten Gewalttaten trifft Fremde. …“

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„Studie: Viele Krippen sind nur reine Verwahranstalten“

„… Die Bildungsexperten der Stiftung empfehlen für eine optimale Entwicklung der Kinder einen Personalschlüssel von 1:3. Dadurch seien eine gute Kommunikation und ein gutes Zusammenspiel zwischen Erziehern und Kindern möglich, was auf die Kleinen anregend wirke. Mit mehr Personal entwickelten sich auch die sozialen Fähigkeiten der Kinder besser. Die Autoren der Studie berufen sich dabei auf internationale Forschungsergebnisse.
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„Als Mann geht man nicht in eine Frauenzentrale“

„Zwüschehalt“-Gründer Oliver Hunziker im Interview

Wir dürfen unsere Leser* auf das Interview des Schweizerischen „Migros“-Magazins mit unserem Netzwerk-Partner Oliver Hunziker hinweisen, dass in direktem Zusammenhang mit unseren Bestrebungen steht, Gewaltschutzstrukturen für betroffene Männer in Ostthüringen zu schaffen. Oliver Hunziker ist Leiter des „Verbandes verantwortungsvoll erziehender Väter und Mütter“ sowie Gründer des Gewaltschutzobjektes „Zwüschehalt“ im Kanton Aaargau in der Schweiz. Ein Ausschnitt:

…Das Klischee des Schwächlings ist sofort da. Man stellt sich einen Mann vor, der körperlich klein und schmächtig ist.

Ja, oder umgekehrt: Einem Mann, der ein Kopf grösser ist als seine Frau, glaubt man noch weniger. Wenn er kleiner ist, nimmt man ihm die Unfähigkeit zur Gewalt eher ab. Meistens wären die Männer physisch absolut in der Lage, mit ihrer Frau fertigzuwerden. Aber sie haben zum Glück diese Beisshemmung. Der extremste Fall, den ich kenne, ist ein Kasten von einem Mann. Er traut sich nicht, sich zu wehren, denn wenn er zurückschlägt, ist sie das Opfer. Die Polizei ist ja auch nicht immer einfühlsam. Dort schickt man die Männer oft nach Hause und sagt: «Lösen Sie es wie ein Mann.» Dabei hat der Betroffene schon so viel Überwindung gebraucht, sich Hilfe zu holen, der lässt sich durch solche Sprüche sofort entmutigen.

Wieso werden Frauen gewalttätig?

Ich glaube nicht, dass es bei den Gründen geschlechterspezifische Unterschiede gibt. Die Gründe sind vor allem Angst vor Kontrollverlust, Überforderung, Alkohol, Drogen, aber natürlich auch Erfahrungen aus der Kindheit.

Können Sie einen Fall schildern von einem Mann, der bei Ihnen Hilfe gesucht hat?

Letztes Jahr hatten wir einen Mann mit zwei Buben bei uns. Es gab psychische Gewalt in seiner Beziehung. Seine Frau schlug ihn auch, wenn sie ausrastete.

Was muss man sich unter psychischer Gewalt vorstellen?

Erpressung, Nötigung, Stalking, Eifersucht oder Drohungen wie «Wenn du dich trennst, bringe ich mich um». Wenn so etwas über längere Zeit passiert, nagt das an der Psyche. Die meisten Männer glauben, dass sich diese Gewalt auch an die Kinder richtet. Daher ist das Väterhaus eine gute Anlaufstelle….“

Quelle / gesamter Artikel: Migros-Magazin
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Änderung der Prozesskostenhilfe kommt

„Am 5. Juli 2013 verständigten sich Bundesrat und Bundestag auf eine Reform der Prozesskostenhilfe. Nachdem es bereits im Vorfeld zu massiven Protesten gegen den Gesetzesentwurf gekommen war, der Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zur Prozesskostenhilfe wesentlich erschwert hätte, wurde zumindest auf Absenkung der Freibeträge verzichtet. Dennoch werden die Menschen, die Prozesskostenhilfe beanspruchen zukünftig stärker zur Kasse gebeten. Sozialverbände wie die Caritas sehen diese Entscheidung kritisch….“

Quelle / gesamter Artikel: Gegen-Hartz.de
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