„Gutachter müssen künftig ihre Unabhängigkeit beweisen“

„Gutachter und Sachverständige vor Gericht sollen künftig etwaige Zweifel an ihrer Unabhängigkeit selbst ausräumen. Einem entsprechenden Antrag stimmte der Petitionsausschuss des Bundestages nach drei Jahren Beratungen jetzt überraschend zu.

(mehr …)

„Kosten einer Scheidung in vollem Umfang absetzbar“

„Die mit einer Ehescheidung anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten können komplett von der Steuer abgesetzt werden. Das hat das Finanzgericht Düsseldorf entschieden und widersprach damit dem Finanzamt.

In dem vom Finanzgericht entschiedenen Fall hatte der nunmehr geschiedene Ehepartner Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von insgesamt 8195 Euro für die Ehescheidung aufgewandt. Damit bezahlte er nicht nur die eigentliche Ehescheidung, sondern auch die Regelung des Versorgungsausgleichs, des Zugewinnausgleichs und des nachehelichen Unterhalts. Das Finanzamt erkannte die Kosten nur insoweit steuerwirksam an, als sie auf die Ehescheidung und den Versorgungsausgleich entfielen. Die restlichen Kosten ließ das Finanzamt sie nicht zum Abzug zu. …“

Quelle / gesamter Artikel: Focus

„Familienpolitik geht an den Wünschen der Deutschen vorbei“

„… Die Studie zeigt, dass sich Eltern in Deutschland bessere Rahmenbedingungen für ihre Familie wünschen – innerhalb der Gesellschaft, aber auch im Beruf und besonders von der Politik, die diese mitgestalten muss. Grundsätzlich, so schreiben die Studienautoren, fordern Eltern vom Staat mehr Chancengleichheit und Wahlfreiheit für ihre persönlichen Verhältnisse. Vor allem dann, wenn es darum geht, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Benennen können die Befragten diese Ziele und Wünsche genau. So finden 89 Prozent, der Staat sollte mehr Wert darauf legen, benachteiligte Familien zu unterstützen. 88 Prozent meinen, das vordringliche Ziel sollte es sein, die Geburtenrate zu erhöhen. Zudem sind 74 Prozent der Ansicht, der Staat sollte dafür sorgen, dass Familien das Betreuungsmodell für ihre Kinder wählen können, das am besten zu ihren Bedürfnissen passt. (mehr …)

Wechselmodell schließt UVG-Leistungen aus

Wie das Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich entschied, obliegen dem aufenthaltsbestimmungsberechtigten Elternteil beim praktizierten Wechselmodell keine Kindesunterhaltsansprüche, vielmehr können diese zurück gefordert werden. Zu den Ausführungen eines Richters folgen Sie bitte unserem Link zum Beck-Blog. Im Übrigen, auch das ist fortschrittlichen Familienrechtsfachleuten seit langem bekannt, entlastet das Wechselmodell nicht nur um ein erhebliches Maß die Arbeit und damit Kosten involvierter Behörden, sondern steht auch für eine ausgewogene, kindeswohlorientierte Trennungslösung.