Diskriminierung auch bei Kindersparanlagen

Ein interessanter Nebenaspekt der im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Sorgerechtsbestimmungen offenbarte sich jüngst einem nicht sorgeberechtigten Elternteil hinsichtlich seines Begehrens, für sein minderjähriges Kind eine Sparanlage anzulegen. Alle angelaufenen Bankinstitute verwiesen darauf, dass die Unterschriften vom/n sorgeberechtigten Elternteil(en) zu erfolgen haben und verschwiegen unterdes, dass auch der angesparte Betrag der Verfügung Alleinsorgeberechtigter unterliegt. In einer vorgenannten Erfahrungen folgenden Rücksprache konnte besagtes Elternteil allerdings auch in Erfahrung bringen, dass eine Mutter vor einigen Jahren mit der Aussage, sie sei alleinerziehend, sehr leicht und ohne Hinterfragung sorgerechtlicher Familienregelungen eine Sparanlage eröffnen konnte.

Nachtrag: der Rückruf einer Bank brachte die Erkenntnis, dass sich auf §1629 des BGB berufen wird.

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