Gutachten oft schlampig erstellt

Wir hatten bereits am 05. 01.2012 ein Posting über die fragwürdige Berufsethik im familienrechtlichen Gutachterwesen verfasst und verweisen nunmehr auf einen im Februar diesen Jahres publizierten Artikel der „Süddeutschen Zeitung“. Die Erkenntnisse, auf denen dieser Artikel wie auch unzählige Leidenswege von Trennung und / oder Behördenwillkür betroffener Familienmitglieder basieren, sind beunruhigend: so genügt beispielsweise der größte Teil der qualitativ oftmals fragwürdigen Gutachten nicht wissenschaftlichen Anforderungen, auch kann einerseits quasi jeder Sachverständiger werden; während andererseits keinerlei Kontrollinstanzen existieren, die die Arbeitsmethoden im Gutachterwesen hinterfragen und korrigieren könnten. Auch wird oftmals mit obskuren Fragemethoden gearbeitet, in denen beispielsweise Kinder ihre Familienangehörigen als Tiere zeichnen sollen – Methoden, die sich fernab wissenschaftlichen Grundverständnisses bewegen. Zum Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ bitte hier entlang.

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: