Eines der häufigsten Ausschlussargumente: mangelnde Kooperationsbereitschaft

Eines der am häufigsten verwendeten Begründungen der Familiengerichtsbarkeiten, das Sorgerecht nicht zu teilen oder zu übertragen oder den Umgangsrhythmus zu vertiefen, ist der elterliche Mangel an Kommunikationsbereitschaft. Hierbei wird allerdings bewusst nicht hinterfragt, dass der Eskalationswille oftmals von der Seite ausgeht, die sich mit Zugeständnissen – beispielsweise in den zu gewährenden Umgangszeiten oder den preiszugebenden Informationen über Gesundheitszustand des Kindes – konfrontiert sieht, und sich dann oftmals zu einer Endlosschleife fortsetzt. Hierbei wird ebenfalls in nur sehr seltenen Fällen hinterfragt, welches Elternteil tatsächlich dem Kindeswohl dienlich ist. Neben zahlreichen Erfahrungsberichten lassen sich diese Aussagen an drei Fällen besonders hervorheben:
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